SPÖ-Plakate noch ohne Ludwig, aber mit roten Kernthemen

Wohnen, Arbeit, Chancen: Mit diesen Themen startet die SPÖ Wien in den Vorwahlkampf. Spitzenkandidat Ludwig ist erst ab September zu sehen.

Auf 1.300 Plakaten in ganz Wien lässt uns die SPÖ ab heute, Montag, wissen, mit welchen Themen sie um die Gunst der Wähler werben will. Schon auf den ersten Blick wird klar, dass die Genossen dabei auf traditionell "rote" Themen setzen: Arbeit, Chancen und Wohnen. Dazu kommen der Bereich Klima und Zukunft. Das Wahlprogramm findest Du hier.

Fünf rote Kernthemen eröffnen Vorwahlkampf

1Wohnen

Um auch in Zukunft leistbares Wohnen sicherzustellen, setzt die SPÖ auf Errichtung von rund 4.000 Gemeindewohnungen neu, die Erweiterung des SMART-Wohnbauprogramms und auf die Widmungskategorie "Geförderter Wohnbau".

2Arbeit

Als klassische Arbeiterpartei will die SPÖ in Wien um jeden Arbeitsplatz kämpfen. Etwa mit der Lehrplatzgarantie, der Joboffensive 50plus sowie dem Wien Bonus und gezielten Förderungen für Ein-Personen-Unternehmen sowie kleine und mittlere Unternehmen. 

3Chancen

Die SPÖ Wien will Wien zur kinder- und jugendfreundlichsten Stadt der Welt machen und auf Chancengerechtigkeit für alle Kinder und Jugendlichen setzen. Als Beispiele nennt die Partei etwa die Einführung der Gratis-Ganztagsschule und die Weiterführung des Gratis-Kindergartens. 

4Klima

Beim Thema Klimaschutz muss sich die SPÖ wohl besonders bemühen, ein klares Profil zu bekommen, zu groß ist die Schnittmenge mit den Grünen. Die SPÖ erinnert daher gerne, dass sie bereits seit 1999 ein eigenes Klimaschutzprogramm umsetzt und die Stadt somit Vorreiterin in Sachen Umweltschutz ist. Um das voran zu treiben, setzt die SPÖ Wien auf saubere Energie aus Photovoltaik, Wind- und Wasserkraft, kümmert sich aber gleichzeitig um ein "Cooles Wien". 

5Zukunft

Da jede Wahl nicht nur eine politische Abrechnung mit den regierenden Parteien, sondern natürlich auch eine Entscheidung ist, in welche Richtung es künftig gehen soll, setzt die SPÖ bei ihren Plakaten auch auf das Thema Zukunft. Die Bürgermeisterpartei will "weiterhin unermüdlich dafür arbeiten", dass Wien eine moderne, leistbare und sozial gerechte Metropole des Zusammenhalts und des respektvollen Miteinanders bleibt. Zusammen mit den Wienern will man eine Stadt, die "elektrisiert, mobilisiert, verbindet, bewegt und auch weiterhin so vorbildlich zusammenhält". 

Echte Unterstützer statt zugekaufter Models

Die "Models", die auf den Plakaten zu sehen sind, sind keine Models, sondern Teil der (laut SPÖ) "größten Unterstützungsbewegung die es in Wien je gab". Unter den Unterstützern des Bürgermeisters finden sich durchaus prominente Namen, etwa der Präsident der Vienna Capitals Hans Schmid, Mediziner Univ. Prof. Siegfried Meryn, Sängerin und Schauspielerin Marika Lichter sowie der Direktor des Theater Rabenhof Thomas Grazer. 

"30 Prozent der ÖVP-Wähler bei Nationalratswahl würden Ludwig wählen"

"Bürgermeister Ludwig erfreut sich größter Beliebtheit und liegt in allen fiktiven Umfragen für die Direktwahl rund um 50 Prozent oder sogar drüber", freut man sich innerhalb der SPÖ Wien. Selbst 50 Prozent der Wähler, die bei der letzten Nationalratswahl im Oktober 2019 Grün oder die Neos gewählt hätten, würden Ludwig direkt zum Bürgermeister wählen. Bei der ÖVP wären es laut Angaben der SPÖ rund 30 Prozent. Von diesen Rechenspielen hat Ludwig aber nichts, denn in Wien gibt es keine Direktwahl des Stadtchefs. Unterstützer kann Ludwig aber immer brauchen und so lädt die Partei alle Wiener auf den Plakaten ein, den Bürgermeister "ein Stück des Weges" zu begleiten. 

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