Normal wollen Sportler nicht, dass sich die Politik in den Sport einmischt. In Belgrad ist es umgekehrt passiert: Sportler mischten sich in die Politik ein, gossen so zusätzliches Öl ins Feuer.
Jener Serbe, der die Fahne von der Drohne holte, hätte wissen müssen, was passieren könnte. Heute werden Fußballer in allen möglichen Dingen geschult – vermutlich sollte man politische Bildung auch ins Programm aufnehmen. Für die Zukunft ist zu hoffen, dass sich die Akteure an eines erinnern: Trotz unterschiedlicher Religion oder Herkunft sind am Ende alle Menschen gleich.