Sport

Sportklub soll Bundesliga-Stadion bekommen

Heute Redaktion
14.09.2021, 02:15

In das ewige Gezeter um die Sanierung des Wiener Sportklubplatzes kommt etwas Bewegung: Stadt und Verein rangen sich zu einer Grundsatzeinigung durch, dass die Dornbacher Spielstätte bundesligatauglich werden soll. Wolfgang Prochaska, stellvertretender Leiter des Sportamts (MA 51), bestätigte der "APA" eine Meldung von "wien.orf.at". Zeitplan und Kosten sind aber nach wie vor offen.

In das ewige Gezeter um die kommt etwas Bewegung: Stadt und Verein rangen sich zu einer Grundsatzeinigung durch, dass die Dornbacher Spielstätte bundesligatauglich werden soll. Wolfgang Prochaska, stellvertretender Leiter des Sportamts (MA 51), bestätigte der "APA" eine Meldung von "wien.orf.at". Zeitplan und Kosten sind aber nach wie vor offen.

Sportklub und Rathaus liefern sich seit Jahren einen Schlagabtausch um die Renovierung des seit 1904 bestehenden Areals, das als Österreichs ältester bespielbarer Fußballplatz gilt und inzwischen stellenweise grobe Mängel nahe an der Baufälligkeit aufweist. Debattiert wird freilich vorrangig um das Ausmaß und damit um die Geldfrage einer Generalüberholung, weil der Verein selbst verschuldet ist.

Es gebe ein Commitment beider Seiten, dass die Sanierung "rasch" erfolgen müsse - und natürlich nach den budgetären Möglichkeiten, so Prochaska zur APA. Einig ist man sich nun auch, künftig Platz für rund 8.000 Zuschauer zu bieten und das Stadion mit der legendären "Friedhofstribüne" auch auf Bundesligatauglichkeit zu bringen. Das umfasst u.a. Auflagen in Sachen Platzbeschaffenheit, Kabinenausstattung, Stärke des Flutlichts oder Platz für TV-Kameras.

Von detaillierten Plänen, auch was die konkrete Gestaltung betrifft, ist man allerdings noch weit entfernt. Laut Prochaska ist ein nächster Gesprächstermin für Februar 2015 anberaumt. Frühestens dann werde über den Zeitplan und die Kostenfrage gesprochen.

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