Trauer um Jemma Stapleton: Die australische Sprinterin ist bei einem Motorradunfall in Thailand tödlich verunglückt. Die 25-Jährige war mit ihrer Familie auf der Insel Koh Samui unterwegs.
Der Unfall passierte am Mittwoch, 10. Juni, gegen 15.45 Uhr Ortszeit auf dem Highway 4169 im Tambon Bo Put. Neben Stapleton waren laut Polizei auch ein 38-jähriger Russe in einem Subaru und eine 27-jährige Thailänderin in einem Honda City beteiligt.
Nach ersten Erkenntnissen könnten Regen und eine rutschige Fahrbahn eine Rolle gespielt haben. Aufnahmen einer Überwachungskamera zeigen laut Polizei, dass Stapletons Motorrad die Bodenhaftung verlor, stürzte und in den Gegenverkehr geriet.
Die Sportlerin erlitt schwere Kopfverletzungen sowie Prellungen am Körper. Sie wurde noch an der Unfallstelle für tot erklärt. Besonders tragisch: Ihre Familie soll direkt hinter ihr ebenfalls auf Motorrädern unterwegs gewesen sein.
Ihr Bruder Joel Stapleton würdigte die 25-Jährige in einer Erklärung als "meine beste Freundin". Er erklärte, er könne sich glücklich schätzen, "dass sie mich durch meine ersten 21 Jahre begleitet hat. Wer sie kannte, weiß, wie viel Glück man hatte, sie im Leben zu haben." Die Familie bat um Privatsphäre.
Erst am 1. Juni hatte Jemma Stapleton ihren 25. Geburtstag gefeiert. Die Sprinterin aus Melbourne galt als vielversprechende Athletin und erreichte unter anderem das Finale des "Stawell Gift", eines traditionsreichen Profi-Laufbewerbs in Australien.
Auch in der Leichtathletik ist die Betroffenheit groß. Die Verantwortlichen des Rennens erinnerten auf Facebook an Stapleton als "talentierte Athletin" und schrieben: "Alle, die das Glück hatten, sie zu kennen, werden ihre Leidenschaft für den Leichtathletiksport und ihr wunderbares Wesen in Erinnerung behalten."