Alarm in Brandenburg! Derzeit läuft ein Einsatz bei einem Umspannwerk im Landkreis Spree-Neiße. Gegenüber "ntv.de" sagte eine Polizeisprecherin, dass im Umfeld mehrere Spreng- und Brandvorrichtungen gefunden wurden. Momentan sei man mit der Entschärfung beschäftigt.
Dem sei eine Meldung vorausgegangen, wonach es beim Umspannwerk zu einer Sachbeschädigung gekommen sei. Auswirkungen auf die Bevölkerung hätten zu keinem Zeitpunkt bestanden, hieß es weiter. Die nunmehrigen Ermittlungen werden vom Landeskriminalamt (LKA) geführt.
Die Hintergründe zum Vorfall sind noch völlig unklar. Wie die "Märkische Allgemeine" berichtet, soll es sich um das Umspannwerk des Kraftwerks Jänschwalde handeln. Die Sprengvorrichtungen seien demnach an Raketen befestigt gewesen.
Des Weiteren sei das Umspannwerk mehrmals getroffen worden. Seitens der Polizei wurde inzwischen eine Explosion bestätigt, berichtet die "Bild". Demnach seien Oberleitungen des Umspannwerks beschädigt worden.
Eine Sprecherin des ermittelnden LKA widersprach dem Bericht der "Märkischen Allgemeinen". "Wir reden hier nicht von Raketen", wird sie von der "Bild" zitiert. Bei dem Braunkohlekraftwerk Jänschwalde handle es sich um das größte in Brandenburg.
Seitens des Kraftwerksbetreibers LEAG hieß es, dass niemand verletzt wurde. Auch zu einem Stromausfall sei es nicht gekommen. Es sei lediglich zu einer "kurzzeitigen Leitungsunterbrechung". Der Betreiber sprach von "bislang unbekannten Tätern". Gleichzeitig bat man darum, Verdächtige Personen der Polizei zu melden.