Große Aufregung auf der Wiener Donauinsel! Am Mittwoch kurz nach 20.00 Uhr soll ein 18-jähriger Österreicher von der Kaisermühlenbrücke in die Donau gesprungen sein. Als der junge Mann nicht mehr auftauchte, alarmierten seine Freunde umgehend die Einsatzkräfte.
Daraufhin lief eine großangelegte Suchaktion an. Neben der Wasserpolizei waren auch ein Polizeihubschrauber, Polizeidrohnen, Feuerwehrtaucher sowie die Berufsrettung im Einsatz. Trotz intensiver Suche konnte der Vermisste zunächst nicht gefunden werden.
Dann die überraschende Wende: Gegen 21.30 Uhr tauchte der 18-Jährige wohlbehalten wieder auf. Gegenüber den Beamten gab der junge Mann an, lediglich spazieren gegangen und dabei die Orientierung verloren zu haben, wie die Wiener Polizei gegenüber "Heute" erklärte.
Zudem bestritt er, überhaupt von der Kaisermühlenbrücke in die Donau gesprungen zu sein. Damit konnte der aufwendige Sucheinsatz schließlich beendet werden.
Nach der Serie tödlicher Badeunfälle am vergangenen Wochenende konnte dieser Einsatz schließlich mit einer guten Nachricht beendet werden. Ob der junge Mann für den umfangreichen Einsatz aufkommen muss, war zunächst noch unklar.