Im Winter zu kalt und im Sommer spielt die Klimaanlage nicht mit: Nachdem es bereits im Jänner Probleme mit den zehn mit Wasserstoff betriebenen Bussen der Wiener Linien gegeben hatte, fing ein Ventilator am Dach eines dieser Busse in einer Station Feuer – "Heute" berichtete. Die Wiener Öffis reagierten sofort – und ziehen alle Busse ein.
Am Mittwoch kam es gegen 17.30 Uhr in Döbling bei einem Wasserstoff-Bus der Linie 39A zu einem Kleinbrand am Wagendach. Dabei wurde ein Ventilator beschädigt, die Feuerwehr konnte den Brand jedoch rasch löschen.
Verletzt wurde niemand. Der betroffene Bus der Firma Caetano wurde eingezogen und durch ein anderes Fahrzeug aus dem Fuhrpark der Wiener Linien ersetzt. Darüber hinaus werden alle anderen Wasserstoff-Busse eingezogen und von den Öffi-Technikern einer intensiven Prüfung unterzogen. Insgesamt handelt es sich um zehn Busse.
"Für unsere Fahrgäste entstehen dadurch keine Einschränkungen – der Betrieb der Linie ist weiterhin vollumfänglich durch andere vollklimatisierte Busse aus unserer Flotte gesichert", erklärt die Pressestelle der Wiener Linien.
Man sei in engem und nachdrücklichem Austausch mit dem Hersteller Caetano, ´man würde "diese Leistung nicht akzeptieren und uns rasche Lösungen erwarten", heißt es weiter. Wasserstoffbus-Hersteller Caetano musste demnach auch schon hohe Strafen zahlen und "ist in der Verantwortung, die Defekte bei den Klimaanlagen der Busse so schnell wie möglich zu beheben", so die Wiener Öffis abschließend.