Sprunghafter Anstieg auf 452 Corona-Neuinfektionen

Die Coronafälle in Österreich steigen rasant. Die Behörden versuchen, mit breitflächigen Impfaktionen entgegenzuwirken.
Die Coronafälle in Österreich steigen rasant. Die Behörden versuchen, mit breitflächigen Impfaktionen entgegenzuwirken.Guo Chen Xinhua / Eyevine / picturedesk.com
Die Coronazahlen steigen weiter stark. Am Sonntag melden die Behörden 452 Infektionen und einen Toten. 

Am Sonntag der Vorwoche zählte Österreich noch 332 Neuinfektionen österreichweit, diesen Sonntag sind es bereits 452. Seit Tagen steigen die Coronazahlen weiter an, wie der Wochenverlauf zeigt: 312 Neuinfektionen wurden am Montag ins System eingemeldet, am Dienstag waren es 367 Neuinfektionen, am Mittwoch 552 Neuinfektionen, am Donnerstag 503 Neuinfektionen, am Freitag 514 Neuinfektionen und am Samstag 538 Neuinfektionen.

Bisher gab es in Österreich seit Beginn der Corona-Pandemie 659.508 positive Testergebnisse. Mit heutigem Stand (1. August 2021, 9:30 Uhr) sind österreichweit 10.738 Personen an den Folgen des Corona-Virus verstorben und 643.387 wieder genesen. Derzeit befinden sich 121 Personen aufgrund des Corona-Virus in krankenhäuslicher Behandlung. Davon werden 29 auf Intensivstationen betreut.

Neuinfektionen in den Bundesländern

Burgenland: 15
Kärnten: 31
Niederösterreich: 76
Oberösterreich: 37
Salzburg: 44
Steiermark: 52
Tirol: 46
Vorarlberg: 25
Wien: 126

Fälle bei Reiserückkehrern explodieren

Aktuell werden die Rufe nach verschärften Corona-Maßnahmen im Reiseverkehr immer lauter. Der Epidemiologe Gerald Gartlehner stieß eine PCR-Testpflicht für ungeimpfte Reiserückkehrer an, die SPÖ legte später mit dem Vorschlag einer generellen PCR-Testpflicht für alle Rückkehrer nach. Warum das Thema so brandaktuell besprochen wird, zeigen neue Zahlen, bei denen die reiseassoziierten Corona-Fälle aus manchen Urlaubsländern förmlich explodieren.

Die meisten Infektionen werden damit aus den klassischen Urlaubsländern der Österreicher eingeschleppt. "Ich glaube, es wird auch kein Sommer wie damals mehr werden, leider", sagt dazu der Epidemiologe Gartlehner. Was allerdings derzeit trotz ansteigender Corona-Infektionen Hoffnung gibt: Die Spitalszahlen bleiben übersichtlich, sinken im Angesicht des stark steigenden Infektions-Trends sogar. Eine Überlastung des Gesundheitssystems droht bisher nicht.

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