St. Pölten setzt Sportchef Schinkels vor die Tür

Frenkie Schinkels ist nicht mehr Sportdirektor von St. Pölten! Die Trennung erfolgte nur zwei Tage nach dem knapp geschafften Klassenerhalt.

Am Sonntag verjagte St. Pölten trotz 1:2-Pleite gegen Rapid das Abstiegsgespenst. Am Montag wurde intern über die Zukunft diskutiert. Ergebnis: Sportdirektor Schinkels muss gehen!

Am Dienstag machten die "Wölfe" die Trennung offiziell. "Wir sind jetzt an einem Punkt angelangt, an dem wir einen weiteren Schritt gehen wollen, um unsere mittel- und langfristigen Ziele zu erreichen", erklärte Klub-Boss Gottfried Tröstl.

Das ist aus Sicht des Vereins mit Schinkels nicht möglich. "Natürlich tut uns der Schritt leid, denn wir haben ihm viel zu verdanken", ergänzt Generalmanager Andreas Blumauer. St. Pölten stieg im Vorjahr unter der Führung des gebürtigen Holländers in die Bundesliga auf, heuer gelang nach einer verkorksten Saison knapp der Klassenerhalt.

Kostete Pressekonferenz den Job?

Schinkels war in St. Pölten schon länger umstritten. Das Fass zum Überlaufen könnte ein fragwürdiger Auftritt auf der Pressekonferenz nach dem 1:2 gegen Rapid gebracht haben. Schinkels gab sich als Journalist aus und wollte die Vertragsverlängerung von Coach Jochen Fallmann per Mikrofon verkünden. Problem: Er war in der Trainerfrage nicht zeichnungsberechtigt.

Schupp übernimmt

Die Nachfolge von Schinkels tritt Ex-Sturm-Spieler Markus Schupp an. Der Deutsche lebt seit 20 Jahren in Graz. Bis 2015 war er bei Kaiserslautern als Sportchef tätig. Ob Trainer Fallmann im Amt bleibt, ist noch nicht geklärt. (red.)

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