Staatsanwalt ermittelt gegen Wut-Bremser Fenati

Nach seinem Brems-Skandal in der Moto2-Klasse ist Wut-Bremser Romano Fenati in den Fokus der Staatsanwaltschaft gerückt.

Der Brems-Aussetzer beim Moto2-Rennen vom 9. September in Misano hat für Renn-Rüpel Romano Fenati nun auch ein juristisches Nachspiel.

Wie nun bekannt wurde, leitete die Staatsanwaltschaft Rimini ein Ermittlungsverfahren gegen den 22-jährigen Italiener ein. Dem Moto2-Piloten wird Gewaltanwendung vorgeworfen.

Lizenz entzogen

Während des Rennens von Misano hatte Fenati bei knapp 220 km/h den Bremshebel bei seinem Konkurrenten Stefano Manzi gezogen. "Eine Handlung, bei der ein Gegner versucht, seinen Rivalen zu töten, in dem er den Bremshebel betätigt, ist unverzeihlich", hatte der 19-Jährige gepoltert, allerdings auf eine Klage verzichtet.

Fenati wurde zuerst von der Rennleitung für zwei Rennen gesperrt. Danach wurde dem Renn-Rüpel die Lizenz für die komplette Saison entzogen. Sein Team Marinelli Snipers hatte den Italiener daraufhin entlassen.

Fenati selbst hatte eine Auszeit vom Motorsport angekündigt. "Ich werde für einige Zeit im Eisenwaren-Geschäft meines Opas arbeiten. Mit ihm und mit meiner Mutter."

(Heute Sport)

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