Xabi Alonso hat bei den ganz großen Adressen des internationalen Fußballs gespielt. Bei Real Madrid und Bayern München scheffelte er Millionen. Doch hat er sie auch korrekt versteuert? Die 36-jährige Fußball-Ikone hat nun Ärger mit Spaniens Staatsanwaltschaft. Ihm droht eine hohe Haftstrafe.
Millionen-Betrug?
Was sind die Vorwürfe? Alonso soll über eine Briefkastenfirma auf Madeira Einkünfte aus dem Verkauf von Bildrechten am spanischen Fiskus vorbeigeschleust haben. Konkret soll es sich um zwei Millionen Euro im Zeitraum von 2010 bis 2012 handeln. Die Staatsanwaltschaft fordert für Alonso fünf Jahre Haft und eine Geldstrafe von vier Millionen Euro. Sein Steuerberater soll übrigens die gleiche Strafe erhalten.
Alonso, Messi, Ronaldo
Alonso ist nicht der einzige Sportstar in Spanien, der wegen Steuer-Delikten Ärger mit der Justiz hat. Auch gegen Cristiano Ronaldo und Lionel Messi wurde ermittelt. Messi soll zwischen 2007 und 2009 ganze 4,16 Millionen Euro an Steuern hinterzogen haben. Er wurde in erster Instanz zu 21 Monaten Haft verurteilt, musste die Strafe allerdings nicht antreten. (heute.at)