Hitzewelle im Pazifik

Stachelrochen-Invasion in Kalifornien

Badegäste aufgepasst: Wegen El Niño tummeln sich vor der US-Westküste so viele Stachelrochen wie selten zuvor - das kann schmerzhaft werden.
Technik Heute
16.08.2026, 04:07
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An den Stränden Südkaliforniens häufen sich in diesem Sommer die Begegnungen mit Stachelrochen. Wegen einer anhaltenden marinen Hitzewelle im Pazifik drängen die Tiere massenhaft in Küstennähe - und das in Rekordzahlen.

Laut der US-amerikanischen Ozeanbehörde NOAA ist es erst das dritte Mal seit Beginn der Aufzeichnungen, dass ein so großer Abschnitt der Küstengewässer so lange warm geblieben ist. Forscher schätzen, dass sich an nur einem Tag mehr als 16.000 Rochen auf einer Fläche von der Größe eines Footballfelds aufhalten können.

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"Es kommt vor, dass sie den Meeresboden regelrecht bedecken, sodass man den Sand nicht mehr sehen kann", schreibt Der Spiegel unter Berufung auf den Meeresbiologen Chris Lowe von der California State University. Die einzelnen Tiere seien so groß wie ein Essteller.

Warum es so viele Stachelrochen gibt

Der Grund für die Rochenplage ist nicht nur das warme Wasser. In den vergangenen Jahren seien die Bestände vieler Arten, die sich von Rochen ernähren - etwa Haie, Seelöwen und Riesenzackenbarsche - geschrumpft. Das habe zu einem starken Anstieg der Stachelrochenpopulation geführt.

So schützt du dich vor Stichen

Werden Rochen getreten, schlagen sie instinktiv mit dem Schwanz nach oben und stechen Menschen mit ihren giftigen Stacheln. Rettungsschwimmer raten Badegästen deshalb, beim Betreten des Wassers mit den Füßen zu schlurfen - das bringt die Rochen oft dazu, auszuweichen, statt zuzustechen.

Die meisten Stiche erfordern keine besondere medizinische Versorgung. Wenn Rötungen und Schwellungen jedoch länger als vier oder fünf Tage anhalten, könnte eine Infektion vorliegen. In diesem Fall ist ein Arztbesuch empfohlen.

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