Stadlau möchte im oberen Drittel mitspielen

Bild: Christian Hofer

Stadlau-Trainer Erwin Cseh sprach im exklusiven "Heute.at"- Interview über die Saisonziele seines Teams und den Favoriten in der Wiener Stadtliga.

Stadlau-Trainer Erwin Cseh sprach im exklusiven "Heute.at"- Interview über die Saisonziele seines Teams und den Favoriten in der Wiener Stadtliga.

"Heute.at": Wie sehen die Saisonziele dieses Jahr für Sie und Ihre Mannschaft aus?

Erwin Cseh: Also die Saison wird ziemlich schwer, weil wir im Winter drei, vier Spieler verloren haben, und jetzt auch einige Spieler die gespielt haben, im Sommer gegangen sind. Das heißt wir haben eigentlich mehr oder weniger die ganze Mannschaft verloren. Unser Ziel ist es, so gut wie möglich in die Saison zu starten und wenn wir das schaffen, dann würden wir gerne im oberen Drittel mitspielen... Jeder belächelt mich, weil ich es bis jetzt immer geschafft habe, aber dieses Jahr ist es nicht sicher. Denn wenn wir schlecht starten, kann es durchaus sein, dass wir nicht ganz vorne mitspielen. Wir haben einen vermeintlich schwachen Gegner, den NAC, und das Ziel ist natürlich gut zu starten. Unterschreiben würde ich es nicht. Wir haben eine komplett neue Verteidigung, von der wir bis jetzt immer gelebt haben, von der allerdings nur ein Spieler übrig geblieben ist. Wir sind sehr motiviert und wir trainieren auch sehr gut, aber jeder, der schon mal Trainer war, weiß, wie schwierig es ist, sich einzuspielen.

"Heute.at": Wie zufrieden sind Sie bis jetzt mit der Vorbereitungszeit gewesen?

Cseh: Mit der Vorbereitung bin ich sehr zufrieden. Wir trainieren sehr viel und sensationell gut, also ich könnte der Mannschaft hier nicht mehr zumuten im Amateurbereich. Auch mit den Ergebnissen war ich sehr zufrieden, da haben wir gegen starke Gegner gute Leistungen und Ergebnisse liefern können.

"Heute.at": Wem würden Sie die Favoritenrolle zuschreiben?

Cseh: Die klare Favoritenrolle schreibe ich Ostbahn zu. Die sind zwar abgestiegen, aber der Trainer konnte die Mannschaft nach seinen Wünschen zusammenstellen. Robert Haas weiß, was er macht, und die werden sicher ganz weit vorne mitspielen. Dann natürlich Donaufeld aufgrund der starken Rückrunde, die haben sich jetzt auch noch einmal verstärkt. Das sind für mich die zwei Topfavoriten. Auch zu rechnen ist wie immer mit dem Post SV. Wir werden da irgendwo dabei sein, aber womöglich nicht mehr so dominant, wie in den letzten Jahren. Seit ich da bin, waren wir unter den Top drei, wenn wir das noch einmal schaffen, wäre das natürlich sensationell.

Maxim Zdziarski

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