Wintersport

Stadlober zu ÖSV-Krise: "Veränderungen werden überlegt"

Die Krise der Ski-Damen sorgt beim ÖSV für Diskussionen. Nun empfiehlt Verbandschefin Roswitha Stadlober den Athletinnen ein paar Tage Auszeit.
Heute Redaktion
10.01.2023, 17:29
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Auch am Tag des Nachtslaloms in der Flachau war die Ergebniskrise der ÖSV-Damen Gesprächsthema Nummer eins. Während Finanzboss Patrick Ortlieb eine Trainerdiskussion zuletzt ausschloss, rudert ÖSV-Präsidentin Roswitha Stadlober nun zurück und erklärt, dass Veränderungen im Trainerteam durchaus möglich sind.

"Sie haben das Können, daran zweifle ich nicht. Da gilt es jetzt an anderen Stellschrauben zu drehen", erklärt die Chefin des österreichischen Skiverbands am Rande des Heimweltcups gegenüber der "APA". "Da hilft jetzt nicht, noch mehr zu trainieren, sondern da ist möglicherweise was in der Kommunikation passiert."

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"Es werden Veränderungen überlegt", stellt  Stadlober gegenüber dem "Kurier" klar. "Aber das muss aus dem Team heraus entstehen – zwischen Athletinnen, Sportlichem Leiter und Cheftrainer. Wenn dort eine Entscheidung fällt, dann werden wir entsprechende Maßnahmen setzen." 

Angesprochen auf die Zukunft von Livio Magoni, Trainer von ÖSV-Ass Katharina Liensberger, hielt sich die 59-Jährige bedeckt. Eine Jobgarantie wollte die Präsidentin dem Italiener nicht ausstellen. 

Vor der anstehenden Weltmeisterschaft hofft die ÖSV-Chefin, dass im Damen-Team Ruhe einkehrt: "Ich hoffe, dass diese Unruhe bald beendet ist. Es wird auch im Team viel gesprochen, auch da gab es Annäherungen."

Damit den Ski-Damen der Turnaround gelingt, empfiehlt Stadlober den Athletinnen, sich ein paar Tage freizunehmen. Auch während ihrer aktiven Zeit als Skiläuferin haben ihr ein paar Tage Abstand zum Skisport geholfen. "Ich habe mich im Sommer einen Monat rausgenommen und bin viel wandern gegangen", erklärt die Verbandschefin. Von ihrer Auszeit kam die gebürtige Salzburgerin "hoch motiviert" zurück und sicherte sich den Slalom-Weltcup. 

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