Angst vor Konsequenzen

Star-Trainer: "Habe mein Covid-Zertifikat gefälscht"

Patrick Fischer gesteht die Nutzung eines gefälschten Corona-Zertifikats vor Olympia, der Schweizer Verband verzichtet auf Konsequenzen.
Sport Heute
14.04.2026, 07:20
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Der Schweizer Eishockey-Nationaltrainer Patrick Fischer hat einen Monat vor der Heim-WM mit einem überraschenden Geständnis für Aufsehen gesorgt. Wie der Verband in einer offiziellen Mitteilung erklärte, war der 50-Jährige 2022 mit einem gefälschten Corona-Zertifikat zu den Olympischen Spielen nach Peking gereist.

Keine Konsequenzen

"Ich möchte im Vorfeld der Heim-WM eine persönliche Angelegenheit ansprechen. Vor den Olympischen Winterspielen in Peking bin ich unter Verwendung eines nicht gültigen Covid-Impf-Zertifikats nach China eingereist. Die Swiss Ice Hockey Federation, Swiss Olympic sowie mein Umfeld hatten davon keine Kenntnis", wird Fischer zitiert.

Er habe sich in einer außergewöhnlichen persönlichen Notlage befunden, da er sich nicht impfen lassen wollte. Fischer sprach von einem "schweren Fehler" und übernehme "die volle Verantwortung."

Fischer trifft mit der Schweiz bei der WM in Zürich und Fribourg (15. bis 31. Mai) auch auf die DEB-Auswahl. Er ist seit Ende 2015 Coach der Nationalmannschaft, dreimal gewann er mit dem Team WM-Silber. Der Verband verzichtet auf Konsequenzen für Fischer, der laut Mitteilung 2023 als Privatperson für sein Fehlverhalten verurteilt wurde.

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