Eigentlich war alles so schön geplant: Mit einem speziellen Tablet, ausgestattet mit LiDAR- und Fotokamera, sollten Starbucks-Mitarbeiter die Bestände im Lager scannen. Die Künstliche Intelligenz des Herstellers Nomadgo sollte dann erkennen, welche und wie viele Milchpackungen oder Sirupflaschen noch vorhanden sind.
Seit September 2025 war das System flächendeckend in Nordamerika im Einsatz. Das Ziel: wiederkehrende Produktengpässe vermeiden und die Lieferkette verbessern.
Doch wie computerwoche.de berichtet, hat das Unternehmen das KI-Tool nun wieder abgeschafft. In der Praxis habe die KI nämlich Milch- und Siruparten verwechselt sowie die Bestände unzureichend oder gar nicht gezählt.
Laut internen Berichten sollen die Mitarbeiter die Nachricht von der Einstellung zustimmend aufgenommen haben. Ein Angestellter kommentierte, die Idee dahinter sei "großartig" gewesen, die Umsetzung habe sich aber als "schwierig" erwiesen.
Künftig müssen die Baristas Getränke und Milchpackungen wieder von Hand zählen. Das erklärte Ziel von Starbucks bleibt aber unverändert: Kunden sollen alle Produkte, die auf der Karte stehen, auch bestellen und erhalten können.