Sport

Statistik-Schmankerl für den Fußball-Stammtisch

Heute Redaktion
14.09.2021, 00:16

180 Partien bestritten die zehn Klubs in 36 Runden. Meister Salzburg ist in aller Munde. Doch: Wer sah wie oft Gelb, wer war der Dauerbrenner? "Heute" klärt auf.

Red Bull Salzburg eroberte mit 81 Punkten zum vierten Mal in Serie den Meistertitel. Das ist Vereinsrekord!

Maßgeblichen Anteil daran hatte Valon Berisha, der elf der insgesamt 74 Tore auflegte. Das macht ihn zum besten Assist-Geber. Treffsicherster Spieler war Austria-Striker Larry Kayode, der 17 Mal einnetzte – ohne einen Elfer zu benötigen.

Für die Strafstöße war bei der Austria Raphael Holzhauser zuständig. Er verwertete alle seine sechs Versuche. Insgesamt wurden in der Saison 41 Penaltys verhängt, 36 davon führten zu einem Goal.

Sechs Ausschlüsse in Salzburg

Nicht selten gehen mit Strafstößen gelbe oder rote Karten einher. Bei Platzverweisen hat Meister Salzburg die Nase vorn. Drei Mal mussten Spieler mit glatt Rot vom Platz. Weitere drei wurden mit Gelb-Rot vorzeitig unter die Dusche geschickt. Dieses Schicksal ereilte auch Rapid, Sturm, Altach und St. Pölten.

Zurück zum Toreschießen: 483 Mal durften die insgesamt 1,280.000 Zuschauer (Schnitt: 7.110) in den Stadien über Volltreffer jubeln. Die meisten fielen in der 7. Runde (19). Die wenigsten in Runde 21 (8).

Jonatan Soriano, Philipp Prosenik und Takumi Minamino sorgten in der abgelaufenen Saison für die einzigen drei Hattricks. Doppelpacks gab es hingegen gleich 36. Allein Deni Alar schnürte vier.

Kopfballungeheuer Kayode

Dass man Tore nicht nur mit dem Fuß, sondern auch mit dem Kopf erzielen kann, ist vor allem in Wien bekannt. Rapid und die Austria beförderten die Ball je 13 Mal mit dem "Oberstübchen" in die Maschen. Bester Kopfballspieler war Kayode (5).

Nachtrag zum Thema Fans: Die meisten Besucher lockte Rapids neues Allianz Stadion an (380.400). Im Schnitt kamen 21.130 Zuschauer in die "Grüne Hölle". Bestbesuchte Partie: das Derby gegen die Austria (26.300).

Duo als Dauerbrenner

Keine Zeit für Stadionbesuche hatten Alex Grünwald (Austria) und Fabian Koch (Sturm) – das Duo kam in allen 36 Liga-Partien zum Einsatz.

Rund ging es am Trainersektor. Gleich sechs Klubs wechselten während der Saison ihren Chef aus. Rapid sogar zwei Mal (Canadi für Büskens, Djuricin für Canadi). Nur Oscar Garcia (Salzburg), Thorsten Fink (Austria), Franco Foda (Sturm) und Heimo Pfeifenberger (WAC) waren von Runde 1 bis 36 im Amt.

(red.)

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