Statt Sekt gab es stundenlang Prügel

Gericht Wien: lange Haft für den Rumänen.
Gericht Wien: lange Haft für den Rumänen.Bild: Kein Anbieter/Denise Auer, LPD Wien
Schlussakt im dreitägigen Prozess um das unerträgliche Martyrium einer Wienerin.
Ein 37-jähriger Rumäne hatte die Frau in Meidling angesprochen und sie mit dem Versprechen auf ein Sektgelage in eine stillgelegte Bar in Liesing gelockt. Dann verrammelte er die Tür. Erst sechs Stunden später konnte das Opfer flüchten – mit gebrochenem Kiefer, verschobenen Rippen, fehlenden Zähnen.



Gestern vor Gericht in Wien gab der Angeklagte nur angeblich

CommentCreated with Sketch.7 Kommentar schreiben Arrow-RightCreated with Sketch. harmlose Ohrfeigen zu: "Nachdem ich sie geschlagen habe, habe ich schön mit ihr gesprochen und das als Freundschaft empfunden."

Anschließender mehrmaliger Sex sei einvernehmlich gewesen. Diese Aussage entlarvte Gerichtsmediziner Christian Reiter als Lüge: Aufgrund der schweren Verletzungen und der heftigen Schmerzen hatte das Opfer unmöglich freiwillig Sex haben können. Das klare Urteil: 10,5 Jahre Haft, nicht rechtskräftig.

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