Stau-Alarm wegen Demo für gemeinsames Europa

Großdemo fordert am Sonntag "Ein Europa für Alle" (v.li. Anny Knapp, Obfrau Asylkoordination Österreich; Alexander Egit, Geschäftsführer Greenpeace in Zentral- und Osteuropa; Lena Jäger, Projektleiterin Frauenvolksbegehren; Maria Mayrhofer, Geschäftsführerin von #aufstehn; Erich Fenninger, Geschäftsführer Volkshilfe Österreich)
Großdemo fordert am Sonntag "Ein Europa für Alle" (v.li. Anny Knapp, Obfrau Asylkoordination Österreich; Alexander Egit, Geschäftsführer Greenpeace in Zentral- und Osteuropa; Lena Jäger, Projektleiterin Frauenvolksbegehren; Maria Mayrhofer, Geschäftsführerin von #aufstehn; Erich Fenninger, Geschäftsführer Volkshilfe Österreich)Bild: (Bild: #aufstehn/Alex Gotter)
Ab 15 Uhr müssen sich Autofahrer in den inneren Wiener Bezirken auf Verzögerungen einstellen: Tausende Demo-Teilnehmer erobern die City.

Am Sonntag, eine Woche vor der EU-Wahl, werden in Wien bis zu 10.000 Teilnehmer bei einer Demonstration im Rahmen des "Europa für Alle"-Aktionstags erwartet. Der ÖAMTC warnt im Zuge dessen Autofahrer vor Verkehrsbehinderungen: Ab 15 Uhr werde es in der Innenstadt zu Verzögerungen kommen, Autofahrer müssen ÖAMTC auf folgenden Strecken mit Staus, Sperren und Umleitungen rechnen: Zweierlinie – Verbindung Karlsplatz – Lerchenfelder Straße – und Ring ab Schwarzenbergplatz bzw. Oper.

Treffpunkt der Demonstration ist um 14 Uhr beim Christian-Broda-Platz (Mariahilf). Über die Mariahilferstraße, die Babenbergerstraße und den Burgring geht es dann zum Heldenplatz wo auch um etwa 22 Uhr das Veranstaltungsende stattfinden wird.

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Für die musikalische Untermalung am Heldenplatz sorgen unhter anderem Ernst Molden und das Frauenorchester, Sigrid Horn oder "Hearts Hearts". Im Anschluss gibt es ein Rave mit "Kultur for President". Weitere Informations zum Programm gibt es online hier.

Initiative "gegen Hass und für Veränderung"

Europaweit werden am Sonntag Hunderttausende Teilnehmer erwartet, die zum Motto "No to Hate, Yes to Change" auf die Straßen ihrer Heimatstädte gehen. "Noch nie war diese Wahl so wichtig", heißt es auf der Facebook-Seite des Veranstalters in Österreich: "In vielen Staaten schüren nationalistische Parteien und autoritäre Politiker Hass, jetzt wollen sie auch auf EU-Ebene ihre Macht ausbauen. Aber auch die EU selbst folgt zu oft den Interessen der Mächtigen und Konzerne und nicht denen der Bürger."

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(cty)

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