Die Sicherheit in Oberösterreich stand am Montag im Mittelpunkt des Landessicherheitsrates. Dabei wurden aktuelle Entwicklungen zu Extremismus und Terrorismus besprochen.
Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) macht klar: "Extremismus - egal ob von rechts, links oder religiös motiviert - hat bei uns keinen Platz." Die Behörden würden Radikalisierung früh erkennen und gegen strafbare Handlungen konsequent vorgehen.
Besonders im Netz sehen die Sicherheitsbehörden eine wachsende Gefahr. Der digitale Raum werde immer stärker für Propaganda, Vernetzung und Radikalisierung genutzt.
Die Zahlen sind deutlich: Im Bereich Rechtsextremismus wurden in Oberösterreich im Jahr 2025 insgesamt 350 Delikte registriert. Im Bereich islamistischer Extremismus gab es 84 Vorfälle.
Neben hartem Durchgreifen setzt das Land auch auf Prävention. Im Rahmen des Oö. Aktionsplans gegen Extremismus wurden im vergangenen Jahr mehr als 1.500 Workshops mit über 35.000 Teilnehmern durchgeführt. "Gerade junge Menschen müssen lernen, Desinformation, Hass und Radikalisierung im Netz zu erkennen", so Stelzer.