Ab 2026

Steuern, Vignette – das ändert sich für alle Autofahrer

2026 wird Mobilität in Österreich erneut teurer: Vignette, Öffis und Autokosten steigen, gleichzeitig ändern sich Steuern und Abgaben.
Newsdesk Heute
22.12.2025, 13:23
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Das Jahr 2026 bringt für Verkehrsteilnehmer in Österreich zahlreiche Neuerungen. Während Autofahren und Öffis vielfach teurer werden, gibt es bei Steuern und Pendlerleistungen auch Entlastungen. Der ÖAMTC gibt einen Überblick über die wichtigsten Punkte.

Vignette wird teurer, Klebevignette vor dem Aus

2026 gibt es zum letzten Mal die klassische Klebevignette. Der Preis steigt mit der Inflation: Die Jahresvignette kostet für Pkw künftig 106,80 Euro, für Motorräder 42,70 Euro. Auch die kürzeren Vignetten werden entsprechend teurer.

Öffis werden deutlich teurer

Das österreichweite Klimaticket steigt mit Jahresbeginn von 1.300 auf 1.400 Euro. Auch regionale Klimatickets werden teurer. Besonders stark fällt die Erhöhung in Wien aus: Die Jahreskarte der Wiener Linien verteuert sich um 102 Euro auf 467 Euro, digital kostet sie 461 Euro.

Höhere Steuer für neue Autos möglich

Für bereits zugelassene Fahrzeuge ändert sich bei der motorbezogenen Versicherungssteuer nichts. Wer 2026 ein neues Auto anmeldet, muss jedoch je nach Antrieb mehr zahlen. Bei neuen Verbrennern steigt die Steuer meist um rund 35 Euro pro Jahr. Bei Plugin-Hybriden können durch strengere Abgasnormen höhere CO₂-Werte und damit höhere Steuern anfallen. Für Elektroautos bleibt die seit April 2025 geltende Regelung unverändert.

NoVA steigt – Rückerstattung eingeschränkt

Mit Jahreswechsel steigt die Normverbrauchsabgabe für viele Neuwagen, abhängig vom CO₂-Wert. Für Elektroautos sowie die meisten Plug-in-Hybride fällt weiterhin keine NoVA an. Wer bis 1. Dezember 2025 einen Kaufvertrag abschließt und das Fahrzeug bis 1. April 2026 erhält, zahlt noch die niedrigeren Sätze von 2025.

Ab Mitte 2026 wird die Rückerstattung der NoVA beim Verkauf oder Export stark eingeschränkt: Sie ist nur noch bei Fahrzeugen mit maximal vier Jahren Erstzulassung möglich.

CO₂-Preis bleibt, Pendler werden entlastet

Die CO₂-Bepreisung bleibt 2026 bei 55 Euro pro Tonne. An der Zapfsäule entfallen damit weiterhin rund 16,5 Cent pro Liter Diesel und 15 Cent pro Liter Benzin auf die Abgabe.

Entlastung gibt es beim Verkehrsabsetzbetrag, der auf 496 Euro steigt. Zusätzlich wird der Pendlereuro verdreifacht: Pro Kilometer zwischen Wohn- und Arbeitsort werden künftig sechs Euro von der Lohnsteuer abgezogen – unabhängig vom Verkehrsmittel.

Strom fürs Firmen-E-Auto

Für das Laden eines E-Firmenautos zu Hause können Arbeitgeber 2026 steuerfrei 32,806 Cent pro Kilowattstunde ersetzen.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 22.12.2025, 14:49, 22.12.2025, 13:23
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