Stille Nacht darf heuer nur gesummt werden

 Ein Weihnachtsstern mit den Noten vor der Stille Nacht-Kapelle in Oberndorf
Ein Weihnachtsstern mit den Noten vor der Stille Nacht-Kapelle in OberndorfBARBARA GINDL / APA / picturedesk.com
Der Höhepunkt des heiligen Abends ist bei vielen das Singen von "Stille Nacht" am Weihnachtsbaum. In den Kirchen ist das allerdings verboten.

"Stille Nacht, heilige Nacht", erstmals 1818 in Oberndorf bei Salzburg aufgeführt, entstammt der Feder zweier Österreicher. Mittlerweile stieg es zu einem der bekanntesten Weihnachtslieder der Welt auf, im deutschsprachigen Raum ist es gar der Inbegriff des winterlichen Brauchtums.

Der hohe Stellenwert muss 2020 allerdings hinter der Corona-Pandemie zurücktreten. Vor allem in der Kirche, wo trotz Lockdown unter Auflagen Gottesdienste stattfinden dürfen. Denn lautes Singen verbreitet mehr Aerosole, das Infektionsrisiko steigt enorm.

Kein singen, nur summen

Zu diesem Thema war ORF Vorarlberg im Gespräch mit dem Pastoralamtsleiter Martin Fenkart. Dass Heiligabend auf einen Donnerstag fällt, ist besonders günstig. So können bis zum Sonntag viele weihnachtliche Gottesdienste angeboten werden.

In den Kirchen soll trotz Maskenpflicht, gesperrten Sitzreihen und einem Gesang-Verbot ein würdiges Fest begangen werden können. Auch wenn "Stille Nacht" nicht gesungen, sondern nur gesummt werden kann.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch.
Nav-Account leo Time| Akt:
WeihnachtenCoronavirusKircheFamilie

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen