Rudolf Edlinger (Rapid-Präsident): "Ich bin persönlich zutiefst betroffen, erschüttert und traurig. Solche Vorkommnisse haben auf dem Fußballplatz nichts verloren, ich möchte mich entschuldigen. Auch bei den Spielern der Austria, die körperlich bedroht wurden. Das ist die schwärzeste Stunde in meiner zehnjährigen Amtszeit bei Rapid. Ich schäme mich.
Werner Kuhn (Rapid-Manager): "Es wurde alles Erdenkliche gemacht, um das zu verhindern. Das ist der bitterste Moment in meinen fast 17 Jahren bei Rapid. Was heute passiert ist, ist unerklärbar und unentschuldbar. Im Stadion gibt es zahlreiche Videokameras. Die Chance ist groß, einen Großteil der Leute zu identifizieren. Wir werden sie mit aller Konsequenz verfolgen und sanktionieren.
Peter Truzla (Spieldelegierter Bundesliga): "Der Spielabbruch passierte aufgrund nicht gewährleisteter Sicherheit. Der Senat eins wird am Montag entscheiden.
Thomas Parits (Austria-Sportvorstand): "Vor dem Spiel wurde gesagt, dass die Fans reinlaufen, wenn wir 2:0 führen. Das habe ich nicht geglaubt. Die Entscheidung des Abbruchs ist richtig gewesen, es geht um die Sicherheit der Spieler. Wenn noch einmal angepfiffen worden wäre, wäre vor allem unser Tormann Heinz Lindner nach der Pause in Gefahr gewesen. Für den gesamten Fußball war das heute eine Katastrophe. Fußball sollte immer noch ein Spiel sein.
Markus Kraetschmer (Austria-Wirtschaftsvorstand): "Das sind Bilder, die keiner sehen will. Es war schon sehr bedenklich, welche Gegenstände nach dem 1:0 hineingeworfen worden wind. Der Abbruch ist in Ordnung, die Sicherheit aller Akteure ist das höchste Gut. Solche Bilder schädigen die ganze Liga. Das ist schlimm, weil die Verantwortlichen beider Clubs sehr viel probiert haben.