Für Trainer Peter Stöger hagelt es nach der "mutlosen" Vorstellung seiner Dortmunder bei der 1:2-Pleite im DFB-Pokal-Achtelfinale gegen die Bayern Kritik. Sein Defensiv-Konzept mit Fünferkette scheiterte. Der BVB hatte es Schlussmann Roman Bürki zu verdanken, dass er in der desaströsen Anfangsphase nicht in ein Debakel schlitterte.
Einzig die Ineffizienz der Bayern ließ die Gäste lange hoffen. Die Dienste von Superstar Pierre-Emerick Aubameyang hätte Stöger also gut gebrauchen können. Der fehlte aber verletzt. Den Gabuner plagen Hüftprobleme.
Auba schwingt die angeschlagenen Hüften
Der Blick in die Social-Media-Kanäle seines Bruders Willy verärgert viele Dortmund-Fans und lässt wohl auch Stöger nicht kalt. Pikant: Noch am Samstagabend, nach dem 2:1-Heimsieg gegen Hoffenheim, schwang Aubameyang in der Disco seine nun angeschlagenen Hüften. Willy lichtete ihn dabei ab. Beim Besuch im Club "Q" waren auch einige seiner Kollegen dabei, konnten am Mittwochabend gegen die Bayern aber mitwirken.
Seine Verletzung wird er sich dabei kaum zugezogen haben. Der Auftritt bringt dem ohnehin in Verruf geratenen "Badboy" aber sicherlich keine Sympathie-Punkte ein. In den kommenden Tagen soll über seine Zukunft entschieden werden. Aubameyang liebäugelt mit einem Transfer, soll sich eine Rückkehr zu Milan vorstellen können.
Es wird gemunkelt, dass einige seiner Kollegen über den möglichen Abschied nicht traurig wären. Sein Ruf in der Kabine litt unter seinen disziplinären Verfehlungen. Stöger und die sportliche Leitung Dortmunds muss sich im Jänner also möglicherweise um einen neuen Knipser umschauen.
Pierre-Emerick Aubameyang tanzte am Samstag noch in der Disco. Bild: Willy Aubameyang / Instagram
(Heute Sport)