Die Vienna ist wieder da! Nach acht Jahren in der Ostliga feiert Österreichs ältester Fußballverein heute ein Comeback im Profi-Zirkus. Zum Auftakt der Erste-Liga-Saison müssen die Döblinger nach Gratkorn. Coach Peter Stöger ist optimistisch. Wir können für Furore sorgen, sagt er im Heute-Gespräch.
Vom erfolgreichen Ostliga-Team hat Stöger nur Martin Lang verloren, dafür mit Rapid-Amateur Mehmet Sütcü ein echtes Nachwuchs-Juwel erhalten. Noch größere Sprünge lässt das Ein-Millionen-Euro-Budget nicht zu. Kein Problem, sagt Stöger, der in der Erste Liga nicht von seinem Offensiv-Konzept abrücken will. Die Mannschaft kann gar nicht anders, unsere Stärken liegen im Spiel nach vorne. Nachsatz: Wenn wir unsere Qualitäten ausspielen, können wir für Furore sorgen. Unser Ziel sind in jedem Spiel drei Punkte.
Dennoch sieht Ex-Teamkicker und Meistermacher Stöger sein Team nicht im Spitzenfeld. Mit den Top vier haben wir nichts zu tun, dahinter sollten wir aber eine gute Rolle spielen. Kleines Handicap: Wegen der Sanierung des Flutlichts muss die Vienna die ersten drei Spiele auswärts antreten. Stöger: Abwarten, am Ende kann das für uns auch ein Vorteil sein.Klaus Pfeiffer