Stoss im Kreuzverhör

Schwarzgeld, Bestechung, Intrigen - mit dubiosen Machenschaften in den letzten Jahren sorgte das Österreichische Olympische Komitee (ÖOC) für den größten Skandal in der heimischen Sportgeschichte. Vor dem Sportausschuss des Nationalrats verriet Neo-Boss Karl Stoss weitere Details.

Die Dimensionen sind vielleicht noch größer als bisher angenommen, sagte Stoss der heimischen Polit-Prominenz. Bisher fix: Für 4,6 Millionen Euro herrscht Erklärungsbedarf.

So soll Ex-Generalsekretär Heinz Jungwirth (für ihn gilt die Unschuldsvermutung) einen Teil davon für private Zwecke (Auto, Reisen, Dachbodenausbau, Werkzeug, etc.) verwendet haben.

Aber auch andere Personen stehen im Visier der Staatsanwaltschaft. Stoss, der im vergangenen Jahr Leo Wallner an der ÖOC-Spitze ablöste, will den Endbericht seiner Untersuchungskommission nach Beendigung der Ermittlungen öffentlich machen.

Aufklärungswürdig ist auch die Rolle von Journalist Johann Skocek. Der Mitarbeiter der selbst ernannten Qualitätsmedien Presse und Falter erhielt im vorigen Jahr 18.000 Euro vom ÖOC. Angeblich für Fotos und 18 Interviews mit Olympischen Helden.

Tatsächlich ist davon noch nichts erschienen, dafür stets eine ÖOC-freundliche Berichterstattung von seiten Skoceks.

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