Strafe zu hart

Bild: GEPA

Ein Torjubel im Jahr 2016 ist gar nicht so einfach: Trikot ausziehen und jubeln - verboten! Zu den eigenen Fans stürmen und mit ihnen am Zaun feiern - verboten! Der Fußball lebt von Emotionen. Darum pilgern jede Woche Hunderttausende auf den Fußballplatz.

Ein Torjubel im Jahr 2016 ist gar nicht so einfach: Trikot ausziehen und jubeln – verboten! Zu den eigenen Fans stürmen und mit ihnen am Zaun feiern – verboten! Der Fußball lebt von Emotionen. Darum pilgern jede Woche Hunderttausende auf den Fußballplatz.

Das Problem: Das Zeigen von Emotionen wird derzeit bestraft. Der Fußball lebt auch von Typen wie Lary Kayode. Der violette Blitz ist einer, der die Fans in die Stadien lockt. Davon gibt es in der Bundesliga nicht viele. Kayode ließ in Grödig nach dem 1:0 Dampf ab.

Er wurde kurz vor dem entscheidenden Tor gefoult. Er wusste, dass diese drei Punkte wichtig und hart erkämpft sind. Ob er den Zeige- oder Mittelfinger zeigte, ist auf Videos für mich nicht genau zu sehen. Kayode war nicht unfair, er hat keinen beleidigt, er tat keinem weh. Darum ist diese Sperre zu hart.

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