Vorarlberg hat momentan mit erhöhter Lawinengefahr und einigen Abgängen zu kämpfen. Am Samstagnachmittag hat es auch die Straße nach Lech-Zürs getroffen. Etwa 200 Meter nach dem Kreisverkehr auf der Trittkopfseite gingen die Schneemassen ab und verlegten die Straße. Menschen oder Fahrzeuge kamen dabei glücklicherweise nicht zu Schaden, berichtet der "ORF Vorarlberg" unter Berufung auf die Landespolizeidirektion Vorarlberg.
Bereits im Laufe des Nachmittags seien erste Sprengungen durchgeführt worden. Aufgrund der anhaltenden Gefahr hat eine Lawinenkommission nun eine drastische Entscheidung getroffen. Die beiden Arlberg-Orte sind ab 17.00 Uhr nicht mehr erreichbar. Die Straße soll vorerst bis Sonntagfrüh gesperrt bleiben.
Ob die Sperre verlängert oder aufgehoben wird, soll zwischen 6.00 und 8.00 Uhr entschieden werden. Für den Verkehr in der Region könnte dies brisant werden. Der 21. Februar ist ein stark frequentierter An- und Abreisetag, da in den Niederlanden die sogenannten Krokusferien begonnen haben. Aber auch deutsche Touristen könnte es treffen. Dort enden nämlich die Faschings- oder Winterferien.
Laut dem Bürgermeister, Gerhard Lucian, seien die meisten Besucher jedoch bereits abgereist. Urlauber, die sich nach 17.00 Uhr noch in Lech-Zürs aufhalten, müssen wohl eine neue Unterkunft finden. Bei den Liftanlagen wurden Tagesgäste bereits über die aktuelle Lage informiert.