Die Österreichische Bundesbahnen (ÖBB) starten am Sonntag (22. Februar) mit umfangreichen Hauptarbeiten auf der Bahnstrecke zwischen Rankweil und Götzis.
Geplant sind unter anderem der Austausch alter Holzschwellen durch langlebige Betonschwellen, die Modernisierung mehrerer Weichen sowie Arbeiten an den Oberleitungen.
Die Bauphase dauert bis 3. Mai. In diesem Zeitraum ist der Abschnitt zwischen Rankweil und Götzis nur eingleisig befahrbar. Der Zugverkehr bleibt grundsätzlich aufrecht, allerdings kommt es wegen der eingeschränkten Kapazität zu Anpassungen im Fahrplan.
Zwischen 6 und 22 Uhr entfällt tagsüber jeweils ein Nahverkehrszug pro Stunde – je nach Abschnitt zwischen Feldkirch und Dornbirn. Betroffen ist vor allem die S-Bahnlinie S1, vereinzelt auch die Linien REX1 und R1. Die Linie R5 (Feldkirch–St. Margrethen) fährt während der Bauarbeiten nicht zwischen Feldkirch und Hohenems, zeitweise auch nicht bis Dornbirn.
In der ersten Bauphase bis 16. März können aus betrieblichen Gründen keine Züge in Klaus und Sulz-Röthis halten. Auch in Altach sowie in Feldkirch-Amberg kommt es zu teilweisen Haltausfällen. Um die Mobilität dennoch sicherzustellen, setzen die ÖBB zusätzliche Busse ein und verstärken das bestehende Linienangebot zwischen Rankweil, Götzis und Klaus.
Zusätzlich wird die L 62 Klauser Treietstraße im Bereich des Bahnhofs Klaus von Montag, 23., bis Freitag, 27. Februar für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Grund sind Bauarbeiten am Bahnhofsvorplatz.
Die Zufahrt zur Park-&-Ride-Anlage in Klaus ist in diesem Zeitraum erschwert und ausschließlich aus Richtung Klaus möglich. Der Verkehr – einschließlich Anrainer und Zustelldiensten – wird entweder über die Gemeindestraße Sattelberg oder großräumig über die L 50, L 63 und L 190 umgeleitet. Auch Linien- und ÖBB-Ergänzungsbusse fahren entsprechende Umleitungen. Die ÖBB empfehlen Reisenden, für ihre Wege mehr Zeit einzuplanen.