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Strebinger zaubert Rapid beim LASK auf Platz drei

Heute Redaktion
13.09.2021, 20:46
olympia live
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Rapid beendet die Siegesserie des LASK. Die Wiener kontern die Linzer eiskalt aus, schieben sich auf Platz drei vor und bedanken sich bei Goalie Strebinger.

Der LASK hatte schon fast vergessen, wie es sich anfühlt, ein Bundesliga-Spiel nicht zu gewinnen. Nach sieben Siegen in Folge scheiterten die Linzer am Samstag in der TGW-Arena im Spiel um Platz drei am SK Rapid.

Rapid gewann durch ein Tor von Giorgi Kvilitaia und einem späten Joker-Treffer von Andreas Kuen mit 2:0. Der Sieg der Hütteldorfer hatte aber einen Namen: Richard Strebinger. Der entfesselte Torhüter warf sich den Linzer Sturmläufen entgegen, lieferte eine Glanzleistung ab. Der LASK dominierte, stand am Ende aber mit leeren Händen da.

Der Spielverlauf

Der LASK spielte nach Wochen des Erfolges mit der Selbstverständlichkeit eines Seriensiegers, drückte von Beginn an auf das Gaspedal. Rapid ließ sich hinten einschnüren. Im Aufbau kam es immer wieder zu Ballverlusten, weil Mario Sonnleitner, Thanos Petsos und Co. nicht mit dem Angriffs-Pressing der Hausherren zurecht kamen.

Hinten hielt aber Strebinger die Null. Immer wieder peitschte der LASK Flanken in das Hoheitsgebiet des Keepers. Mehrmals sah sich dieser alleine einem Linzer Ballführenden gegenüber, konnte sich aber auf seine Reflexe verlassen.

Über Rapid gab es in der ersten Hälfte nicht viel zu berichten, bis Petsos den Holzfuß auspackte. Ein Strahl aus gut 30 Metern knallte an die Latte hinter Pavao Pervan, der nur beeindruckt hinterherblicken konnte. Glück gehabt. Die Linzer nahmen den Warnschuss nicht ernst.

Kurz vor der Pause verloren sie kurz die Konzentration. Der Ball kullerte quer durch den Strafraum, landete vor den Füßen von Torjäger Giorgi Kvilitaia. Der behielt die Nerven und schob zum 1:0 (41.) ein.

Strebinger hält Sieg fest



Auch in Hälfte zwei überließen die Gäste dem LASK über weite Strecken den Ball. Die Truppe von Goran Djuricin bemühte sich nicht um lange Ball-Stafetten. Umschaltspiel hieß das Zauberwort. Und dieser Plan schien aufzugehen. Die immer offensiver ausgerichteten Linzer boten hinten Räume. Rapid kam so zu einigen guten Konter-Möglichkeiten, die nicht präzise genug ausgespielt wurden.

Auf der Gegenseite hechtete sich Strebinger nach jedem Ball der Gastgeber. Er zeigte nicht eine einzige Unsicherheit, avancierte zum Matchwinner. Die Rapid-Defensive verstand es mit Fortdauer des Spiels aber auch immer besser, den LASK nicht gefährlich in den Strafraum kommen zu lassen.

Christian "Rambo" Ramsebner machte seinem Spitznamen alle Ehre, flog in der Schlussphase zurecht mit Gelb-Rot vom Platz. Das öffnete Rapid Tür und Tor. Joker Andreas Kuen stach. Er traf in der Nachspielzeit zum 2:0-Endstand.

(S. Klein)

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