Streik bei der deutschen Bahn – ÖBB weiter betroffen

Der Lokführerstreik der Deutschen Bahn dauert an, es kommt weiter zu massiven Ausfällen. (Symbolbild)
Der Lokführerstreik der Deutschen Bahn dauert an, es kommt weiter zu massiven Ausfällen. (Symbolbild)Stefan Puchner / dpa / picturedesk.com
Der Lokführerstreik der Deutschen Bahn dauert an, es kommt weiter zu massiven Ausfällen. Auch einige Fernzüge der ÖBB sind betroffen.

Auch diese Woche startet in Deutschland mit Verspätungen aufgrund von Zugausfällen. Die deutsche Lokführergewerkschaft GDL will die deutschlandweiten Streiks trotz wachsender Kritik auch mit dieser neuen Woche unvermindert fortsetzen.

Es handelt sich mittlerweile um dritte Streikrunde im laufenden Tarifkonflikt bei der Deutschen Bahn (DB). Der Streikschwerpunkt liege weiter in ostdeutschen Bundesländern sowie einigen Metropolregionen, hatte die DB erklärt. Ein Ende dieses Streiks wurde für Dienstag 2.00 Uhr angekündigt. 

Forderungen

Der Arbeitskampf hatte schon im August zwei Mal für einige Tage große Teile des Fern- und Nahverkehrs lahmgelegt und die Reisepläne von Millionen Fahrgästen auf den Kopf gestellt – auch damals waren einige Fernzüge von und nach Österreich betroffen.

Die Gewerkschaft der DB fordert insgesamt 3,2 Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von 28 Monaten sowie eine Corona-Prämie von 600 Euro.

ÖBB betroffen

Nach wie vor sind dem Streik der deutschen Lokführer auch die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) betroffen. Unter anderem fallen folgende Verbindungen völlig bzw. teilweise aus:

Nightjets nach Berlin, Amsterdam, Brüssel und Hamburg
Viele Tagesverbindungen nach Deutschland werden nur im österreichischen Abschnitt geführt

Nicht betroffen ist hingegen der innerösterreichische Tagverkehr über das deutsche Eck (von Salzburg nach Tirol), Railjet-Verbindungen zwischen Wien und München, der EC-Verkehr auf der Strecke Italien – Innsbruck – München (über Kufstein) sowie Verbindungen auf der Strecke Wien – Salzburg – Bregenz bzw. Zürich, die über das deutsche Eck gehen, teilten die ÖBB auf ihrer Website mit.

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