Streit gelöst! Liensberger kehrt in Skiweltcup zurück

Ein langwieriger Streit um das Material sorgte für die Verbannung von ÖSV-Talent Katharina Liensberger aus dem Weltcup. Jetzt scheint der Fall endlich gelöst.
Rechtzeitig vor dem Slalom in Levi (23.11) scheint der langwierige Materialstreit um ÖSV-Talent Katharina Liensberger endlich gelöst. Laut "Krone" nahm die 22-Jährige am Samstag auf Skiern der Marke Rossignol wieder das Teamtraining auf, bis Freitag soll der neue Ausrüstervertrag unterschrieben sein.

Liensberger hatte trotz des vom Skimarkenwechsel (sie wollte eigentlich zu Kästle wechseln, Anm.) ausgelösten Materialstreits Mitte Oktober mit Schuhen, die mit dem ÖSV-Materialpool konform waren, ein Mal an einem Trainingskurs der ÖSV-Damen teilgenommen. Wegen der fehlenden Unterschrift bei einem Ausrüstervertrag hatte sie dann aber in Sölden nicht an den Start gehen können.



Der Materialstreit um Liensberger

Liensberger hatte im Sommer den Materialwechsel von Rossignol zu Käste geplant. Die Vorarlberger Skifirma kehrt nach 22 Jahren in den Weltcup zurück, wollte Liensberger als neuen Star. Das Problem dabei: Kästle produziert keine Skischuhe. Liensberger wollte, wie bisher, mit Lange-Schuhen fahren. Doch Lange ist Teil des Rossignol-Konzerns, deshalb legten sich die Franzosen quer. Ein Deal mit Dalbello kam nicht zustande, weil die Dalbello kein passendes Paket schnüren konnte.

So muss Liensberger zu Rossignol zurückkehren, wenn sie in der laufenden Saison noch ein Rennen fahren möchte. Die Franzosen wollen allerdings, dass die 22-Jährige einen Zweijahresvertrag unterschreibt. Das will Liensberger nicht.

Und Kästle? Aufgrund der Streitigkeiten kündigte der Austria Ski Pool den Vierjahresvertrag mit der Vorarlberger Skifirma mit April 2021. Dass nun ein ÖSV-Star auf Kästle wechselt, ist quasi ausgeschlossen.


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