Strongman-Training! Rapid lässt die Muskeln spielen

Vor dem Derby-Doppel gegen die Austria bereitete sich Rapid mit ganz speziellen Methoden vor. Dabei ging es heftig zur Sache!
Fünf Tage vor dem großen Wiener Derby gegen die Austria lässt Rapid die Muskeln spielen. Das Fitness-Studio "Jetzt" in Groß-Enzersdorf lud die Grün-Weißen zu einem ganz speziellen Training ein. Die Hütteldorfer mussten eine Strongman-Staffel absolvieren. "Eine willkommene Abwechslung", war Kapitän Stefan Schwab von der außergewöhnlichen Einheit begeistert.

LKW-Ziehen statt Trainingshöscherl! Für die Grün-Weißen Kicker war das natürlich Neuland. Bei der Einführungsrunde lauschten die Kicker daher besonders genau den Instruktionen. Nicht nur ein Baulaster wollte bewegt werden, auch zwei Monsterreifen galt es von A nach B zu befördern, diverse Kisten und Schlitten mussten ebenfalls über eine gewisse Distanz befördert werden.

Rapidler voll motiviert

Gespielt wurde in zwei Teams: Kapitän Stefan Schwab führte die heimischen Kicker an, Ehrenkapitän Hofmann dirigierte die zahlreichen Legionäre. Der Ehrgeiz war von der ersten Sekunde an da. "Du musst laufen, herst", schrie Hofmann durch die Gegend, der 37-Jährige sprühte vor Motivation.

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Gleich bei der ersten Station "LKW ziehen" gab es eine große Überraschung. Das Duo Thurnwald/Strebinger besiegte Hofmann und Joelinton. Trainer Goran Djuricin verriet nach dem Training: "Ich musste gemeinsam mit Helge Payer schon hinten anschieben, dass sich da überhaupt etwas bewegt."

Joelinton beeindruckte bei fast allen Stationen, der Brasilianer glänzte vor allem beim Reifen-Werfen. Ein Teil hatte immerhin satte 170 Kilo. Auch Sturm-Kollege Veton Berisha war beeindruckt: "Unglaublich, welche Kraft der Joe hat!"

Duelle auf Augenhöhe

Das nächste Millimeter-Duell ereignete sich beim Auto-Seilziehen. Boli Bolingoli stach Stefan Schwab nicht nur in der Disziplin selbst aus, sondern gewann auch den Sprint zur nächsten Station. Immer wieder gab es auch Reklamationen, wenn sich jemand nicht an die Regeln hielt. Die Rapidler waren mit vollem Einsatz dabei, jeder wollte unbedingt gewinnen.

Welches Team genau den Sieg geholt hat, das war am Ende nicht ganz klar. Ein Team jubelte bereits vorzeitig, weil sie zwar den Wettkampf gewonnen hatten, allerdings nicht zur ausgemachten Endstation liefen. "Sie haben nicht zugehört, daher haben wir gewonnen. So einfach ist das", schmunzelte Steffen Hofmann nach dem Spezialtraining.

Mit Vollgas ins Derby-Doppel

"Es hat voll Spaß gemacht und es war eine gute Competition. Das hilft auch sehr für das Team-Building. Gerade weil wir nur ein Spiel in der Woche haben, machen solche Sachen besonders Sinn. Krafttraining ist auch sehr wichtig für uns. Wir wollen die Energie jetzt für die beiden Derbys konservieren und wollen mit genauso viel Kraft gegen die Austria auftreten", blickt Kapitän Schwab schon auf die kommenden Aufgaben. Am Sonntag gibt es das Meisterschaftsderby (ab 16:30 im Live-Ticker), nur drei Tage später (25. Oktober) folgt das Cup-Achtelfinale gegen die Veilchen. Beide Spiele steigen im Ernst-Happel-Stadion.

Trainer Djuricin war sehr zufrieden mit der Einheit und freut sich schon auf das Doppel-Derby: "Es waren heute Höchstleistungen notwendig, aber das war nur das Vorspiel für das Derby. Man kann aus so einem Training sehr viel mental mitnehmen. Wir werden uns im Derby genauso reinhauen wie heute!"

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