Stuchlik-Ende beim ÖFB! Darüber ist er gestolpert

Schlusspfiff für Fritz Stuchlik! Der ÖFB trennte sich von seinem Schiedsrichter-Manager. Gründe, seine Kompetenzen anzuzweifeln, gab es schon länger.

Von 1994 bis 2009 war Fritz Stuchlik als FIFA-Referee tätig. Nach seiner aktiven Karriere arbeitete er als Schiedsrichter-Manager für den ÖFB. Seit Sommer 2017 war er nur noch für administrative Tätigkeiten zuständig. Jetzt trennte sich der Verband vom 52-jährigen Wiener.

Überraschend kommt der Schlusspfiff für Stuchlik nicht. Seit Jahren gibt es Kritik an Kompetenz und Führungsstil des umstrittenen Ex-Referees.

An FIFA-Limits gescheitert

So soll Stuchlik, der in seiner aktiven Zeit für eine strenge Regelauslegung bekannt war, es bei der eigenen Beurteilung nicht so genau genommen haben. Auch seine damaligen Vorgesetzten nicht. Denn: Obwohl Stuchlik bei den Lauftests regelmäßig an den FIFA-Limits gescheitert war, erhielt er vom ÖFB die Berechtigung für die Bundesliga.

Kritik der Schiri-Gewerkschaft

Später, verantwortlich für Ausbildung und Besetzung der Schiedsrichter, sorgte Stuchlik mit eigenwilligen Personal-Entscheidungen für Kopfschütteln unter den Referees. Auch die Verwaltung eines Ein-Millionen-Euro-Budgets soll völlig intransparent gewesen sein.

"Der ÖFB vertraut einer Person, die seit Jahrzehnten keinen österreichischen Referee an die internationale Spitze bringt und das Schiedsrichterwesen in den Graben fährt", kritisierte die Interessenvertretung der heimischen Unparteiischen.

Gegen Stuchlik

Pikant: Im Februar 2015 soll es bei einem Schiedsrichter-Lehrgang in der Türkei unter den Kollegen eine Geheimabstimmung gegeben haben. Die Frage: Für oder gegen Stuchlik? Die Mehrheit war gegen ihn.

Jetzt beendete der ÖFB das böse Spiel. (kp)

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch.
Nav-Account red Time| Akt:
Wiener WohnenSport-TippsFussball

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen