Neue Kundgebungen

Studenten protestieren in Teheran gegen Irans Regierung

Bei Gedenkversammlungen in Teheran protestieren Studenten gegen die Regierung. Die Zahl der Todesopfer bleibt umstritten.
Newsdesk Heute
21.02.2026, 21:00
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Am Samstag haben in Teheran laut Medienberichten Studentinnen und Studenten bei Versammlungen zum Gedenken an die Getöteten der Proteste im Iran Slogans gegen die Regierung gerufen.

Sie skandierten "Schändlich" oder "Tod dem Diktator", wie unter anderem der im Ausland ansässige Fernsehsender Iran International berichtete. Die Versammlungen fanden demnach an mehreren Hochschulen in der iranischen Hauptstadt statt.

Die Proteste waren Ende Dezember wegen der hohen Lebenshaltungskosten im Iran ausgebrochen. Sie haben sich schnell zu einer landesweiten Welle gegen die Regierung ausgeweitet. Am 8. und 9. Jänner erreichten sie ihren Höhepunkt und wurden blutig niedergeschlagen.

Mehr als 7.000 Tote vermutet

Laut Angaben aus Teheran gab es bei den Protesten mehr als 3.000 Todesopfer. Internationale Organisationen schätzen die Zahl der Toten aber deutlich höher ein als die Behörden im Iran.

Die in den USA ansässige Organisation Human Rights Activists News Agency (HRANA) gibt an, dass mehr als 7.000 Menschen getötet worden seien, die meisten davon Demonstranten.

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