Peinlich,respektlos! Mit dem Rauswurf von Erfolgscoach Franco Foda sorgte Sturm Graz für eine weitere Posse auf der Kleinkunstbühne österreichische Fußball-Bundesliga - und für einen verbalen Schlagabtausch. "Das Verhalten von Paul Gludovatz ist respektlos",wetterte Foda. "Das lass ich mir nicht nachsagen",konterte der neue Sportdirektor.
Peinlich,respektlos! Mit dem Rauswurf von Erfolgscoach Franco Foda sorgte Sturm Graz für eine weitere Posse auf der Kleinkunstbühne österreichische Fußball-Bundesliga – und für einen verbalen Schlagabtausch. "Das Verhalten von Paul Gludovatz ist respektlos",wetterte Foda. "Das lass ich mir nicht nachsagen",konterte der neue Sportdirektor.
Rückblick: Nach dem Cup- K.o. gegen Hartberg beurlaubte Sturm Graz Meistermacher Franco Foda. "Eine überfällige Aktion", nannte es der neue Sportdirektor Paul Gludovatz. Foda, dessen 15-jährige Ära bei den Steirern im Sommer ohnehin zu Ende gewesen wäre, war menschlich enttäuscht – zu Recht. "Die Aussagen von Gludovatz haben mich mehr getroffen als die Beurlaubung. Wir waren noch vor wenigen Wochen Kollegen, da gibt es einen Kodex", sagte der Deutsche. "Ich habe noch nie in der Öffentlichkeit über Spieler oder Trainer meine Meinung abgegeben. Das macht man nicht."
Sturm-Boss Christian Jauk räumte mittlerweile Fehler in der Vorgehensweise ein ("Das soll nicht unser Maßstab für den künftigen Umgang mit verdienstvollen Mitarbeitern sein") und bot Foda eine würdige Verabschiedung an. Der Deutsche lehnte ab. Auch Gludovatz sieht eine schiefe Optik, steht aber zu der Entscheidung. Seine Zukunftsvision? "Mit jungen Leuten die Fans mobilisieren. Wir wollen einen frischen Fußball bieten."