Für die Wiener Austria setzte es in der UPC-Arena eine 0:2-Niederlage gegen Sturm Graz. Die Veilchen waren über 90 Minuten das unterlegene Team, wurden nur zwei Mal so richtig gefährlich. Die Grazer fuhren mit starkem Offensiv-Fußball den ersten Sieg seit vier Spieltage ein. Für die Austria setzte es die erste Saisonniederlage in der Fremde.
Für die . Die Veilchen waren über 90 Minuten das unterlegene Team, wurden nur zwei Mal so richtig gefährlich. Die Grazer fuhren mit starkem Offensiv-Fußball den ersten Sieg seit vier Spieltage ein. Für die Austria setzte es die erste Saisonniederlage in der Fremde.
Thorsten Fink wusste mit seiner Aufstellung zu überraschen. Der Austria-Coach ließ Ognjen Vukojevic auf der Bank, brachte den wesentlich offensiveren Roi Kehat von Beginn an. Statt de Paula begann Koch auf der rechten Abwehrseite. Doch die personellen Änderungen machten sich vor dem Seitenwechsel nicht bezahlt.
Denn das Spiel brauchte eine knappe Viertelstunde, um so richtig in Fahrt zu kommen. Der erste gefährliche Angriff der Partie war auf Seiten der Hausherren. Von Donis Avdijaj eingeleitet spielte Roman Kienast zurück auf den Schalke-Leihspieler, der allerdings den Ball verfehlte (13.). Im Gegenzug kamen die Veilchen zur einzigen echten Torchance im ersten Durchgang. Nach Zuspiel von Kayode kam Solospitze Kevin Friesenbichler nach einem schönen Hakem im Strafraum zum Abschluss, verfehlte das lange Eck aber knapp.
Verdiente Grazer Führung
Die Veilchen agierten bis zum Seitenwechsel bemüht, doch die Löcher zwischen der Verteidigung und den Offensivspielern waren zu groß. Sturm Graz agierte als das gefährlichere Team. BEinen satten Eckball-Nachschuss von Donis Avdijaj musste Robert Almer mit einer Glanztat aus dem langen Eck fischen (34.). Eine Minute später machte der ÖFB-Teamkeeper gegen den Schalke-Leihspieler den Winkel zu, blockte den Schuss ab.
Auch nach dem Seitenwechsel kam die Partie nicht richtig in Fahrt. Nachdem sich Kayode auf links durchsetzen konnte, köpfte Kevin Friesenbichler mit seiner zweiten Chance der Partie am Tor vorbei (56.). Nach einer Stunde brachte Sturm-Coach Franco Foda den Ex-Austrianer Sascha Horvath. Mit dem Top-Talent wurde das Angriffsspiel der Grazer Das machte sich im Führungstreffer bemerkbar. Einen nach vorne abgewehrten Kienast-Schuss schob Andreas Grüber ins leere Tor (66.).
Entscheidung durch den Ex-Austrianer
Nach dem Gegentreffer wachte die Austria weiterhin nicht auf, Sturm war dem 2:0 näher. Sturm-Kapitän Michael Madl setzte einen Kopfball nur Zentimeter am langen Eck vorbei (70.). Wenig später machte Ex-Veilchen Sascha Horvath endgültig den Deckel drauf. Raphael Holzhauser verlor im Spielaufbau den Ball an Avdijaj, der setzte Horvath ein und der ehemalige Austrianer ließ sich diese Chance nicht entgehen (77.).
Danach war die violette Gegenwehr gebrochen. Ohne eine echte Torchance herausgespielt zu haben, mussten sich die Veilchen mit 0:2 geschlagen geben.
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