Sturm Graz ist mit einem klaren 5:0-Erfolg im direkten Duell gegen den SCR Altach an den Vorarlbergern vorbeigezogen. Nach dem Kantersieg sitzen die Grazer Rapid Wien nun mit einem Punkt Rückstand im Nacken. Davon ist die Wiener Austria auch nach einer enttäuschenden Vorstellung in Grödig weit entvernt.
Sturm Graz ist mit einem klaren 5:0-Erfolg im direkten Duell gegen den SCR Altach an den Vorarlbergern vorbeigezogen. Nach dem Kantersieg sitzen die Grazer Rapid Wien nun mit einem Punkt Rückstand im Nacken. Davon ist die Wiener Austria auch nach einer enttäuschenden Vorstellung in Grödig weit entvernt.
Mit dem vierten Heimerfolg in Serie konnte Sturm Graz auf beeindruckende Art und Weise am Sensations-Aufsteiger aus Altach vorbeiziehen. Die Foda-Elf schoss Altach mit 5:0 aus dem Stadion. Die Grazer kamen aggressiver in die Partie und gingen bereits in der neunten Minute durch Thorsten Schick nach starkem Avdijaj-Lochpass in Führung. Noch vor der Pause erhöhte Schalke-Leihgabe Donis Avdijaj nach einem starken Solo auf 2:0 (45.).
Ein Doppelschlag innerhalb von einer Minute machte im zweiten Durchgang alles klar. Roman Kienast aus kurzer Distanz (62.) und Andreas Gruber nach Avdijaj-Abspiel (63.) brachten Sturm mit 4:0 in Front. Den Schlusspunkt setzte erneut der junge Gruber mit seinem zweiten Treffer des Abends (82.). Nach der Partie hat sich beim verletzt ausgetauschten Marko Stankovic die schlimmsten Befürchtungen bewahrheitet. Der Offensivspieler erlitt einen Kreuzbandriss und soll bereits am Sonntag operiert werden.
Schwacher Austria-Auftritt
Mit einer enttäuschenden Leistung kam die Wiener Austria nicht über ein 1:1 beim SV Grödig hinaus. Die Veilchen, die mit einer Fünferkette defensiv aufgestellt waren, gingen zwar plangemäß durch Marko Kvasina in Führung, der nach de Paula-Flanke eine Meilinger-Kopfvorlage über die Linie drückte (14.), zog sich danach aber weit zurück. Die Hausherren bekamen das Spiel immer besser unter Kontrolle und fanden einige Möglichkeiten vor.
In der zweiten Halbzeit wurden die Salzburger für das engagierte Offensivspiel mit dem Ausgleichstreffer belohnt. Stefan Nutz drückte eine abgefälschte Huspek-Flanke über die Linie (56.). Unmittelbar davor hatte der Grödig-Spielmacher bereits die Latte getroffen. In der Schlussphase versuchten die Wiener, wieder ins Spiel zu kommen, fanden aber keine gefährlichen Torchancen mehr vor.
WAC schlägt die Admira
Beim Auftakt der zweiten Amtszeit von Oliver Lederer auf der Betreuerbank der Admira gab es für die Südstädter kein Erfolgserlebnis. Das Tabellenschlusslicht musste sich beim WAC mit 2:0 geschlagen geben. Die Tore für die Kärntner erzielten Daniel Drescher per Kopf aus einem Freistoß (43.) und Manuel Seidl in der 69. Minute nach einem schweren Patzer von Stephan Zwierschitz, der dem Wolfsberger den Ball servierte.
Auch der zweite abstiegsgefährdete niederösterreichische Verein konnte nicht punkten. Der SC Wiener Neustadt musste sich vor eigenem Publikum der SV Ried mit 0:1 geschlagen geben. Den Goldtreffer für die Innviertler erzielte Clemens Walch in der achten Minute nach sensationellem Ziegl-Zuspiel. In der Folge ließen die Gäste eine Vielzahl an guten Möglichkeiten liegen. Aus dem spielerischen Übergewicht in Halbzeit zwei konnte die Kolvidsson-Elf kein Kapital schlagen.