Mit den Top Drei in der Liga hat es nicht geklappt, Sturm Graz ist aber dennoch auch in der kommenden Saison wieder im Europacup vertreten. Die Grazer holten den österreichischen Cup vor der Traumkullisse des ausverkauften Wörthersee-Stadions. Ein Treffer von Klemen Lavric in der 81. Minute war genug für den 1:0-Sieg gegen Wiener Neustadt.
Sturm Graz war hungrig darauf, nach dem verpatzten letzten Saisonviertel doch noch am Europacup-Kuchen mitnaschen zu dürfen. Aber auch Wiener Neustadt witterte die Chance auf einen internationalen Auftritt. Den Niederösterreichern ging allerdings schon nach der Anfangsphase die Luft aus. Auch die Grazer hatten keine zwingenden Chancen und so war es klar, dass wohl das Team gewinnen würde, das den ersten und womöglich einzigen Treffer machen sollte.
Lavric schießt Sturm nach Europa
Der gelang Sturm-Tormaschine Klemen Lavric in der 81. Minute. Wesentlich daran beteiligt waren auch Mario Haas, der den Ball von links in den gegnerischen Strafraum dribbelte und Samir Muratovic, dessen Flanke perfekt in Richtung Lavric' Kopf gezirkelt war. Der Slowene konnte problemlos einnetzen und besiegelte damit den Sieg der Steirer.
Ausverkauftes Stadion
Magna-Coach Peter Schöttel gratulierte dem Gegner nach dem Spiel zum Cupsieg und zu den Fans. Über 20.000 Sturm-Anhänger reisten ins benachbarte Bundesland, um ihre Mannschaft anzufeuern und am Ende auch zu feiern und sorgten so für ein würdiges Cup-Finale im endlich wieder ausverkauften Klagenfurter Stadion.
Die Steirer drangen auf minimalistische aber beeindruckende Weise bis ins Cup-Finale vor. Seit der zweiten Runde kassierten sie keinen einzigen Gegentreffer. Gegen Wattens, im Vietiertelfinale gegen die Admira und im Halbfinale gegen Ried reichte je ein Treffer zum Sieg, lediglich gegen den späteren Meister Salzburg im Viertelfinale bejubelten die Sturm-Fans ein 2:0.
Einstieg in dirtte EL-Quali-Runde
Im Nachhinein hat die Foda-Truppe einen zusätzlichen Grund zur Freude. Im Gegensatz zur Austria und zu Rapid steigen die "Blackies" nämlich erst in der dritten Quali-Runde in die Europa League ein. Die beiden Wiener Vereine müssen schon eine Runde davor ihr Können unter Beweis stellen.