Sie ist verletzt

Sturz-Drama über Werbebande – Tennis-Ass gibt auf

Ein Sturz-Drama sorgt bei den French Open für Aufregung. Zeynep Sönmez stürzte bei den French Open über die Werbebande, musste ihr Doppel aufgeben.
Sport Heute
29.05.2026, 17:11
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Unschöne Bilder bei den French Open: Die türkische Hoffnungsträgerin Zeynep Sönmez hat ihr Zweitrundenmatch in der Doppelkonkurrenz von Paris nach einem Unfall verletzungsbedingt aufgeben müssen. Die Doppelpartnerin der Deutschen Tatjana Maria stürzte über einen der bereits zuvor umstrittenen Werbe-Aufsteller und schien anschließend Probleme mit dem rechten Knie zu haben.

Sönmez hatte versucht, einen hohen Ball noch zu erreichen. Beim Zurücklaufen stolperte sie über den Aufsteller mit Sponsoren-Aufschrift und prallte von dort gegen die Bande des Courts. Auch ihr Knie war dabei beteiligt. Wenig später mussten sie und Maria die Partie gegen die Ukrainerinnen Dajana Jastremska und Anhelina Kalinina beim Stand von 0:2 im ersten Satz aufgeben.

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Nicht der erste Vorfall

Später äußerte sich auch die viermalige Siegerin Iga Swiatek zu der Thematik: "Wenn solche Dinge passieren, muss man natürlich reagieren, denn es gibt sicher auch andere Möglichkeiten", sagte die Polin. "Das sollte nicht so sein – ich hoffe, sie bringen sie an einer anderen Stelle an oder platzieren die Werbung dort einfach anders, denn es ist definitiv nicht sicher."

Sönmez' Sturz war nicht der erste Vorfall dieser Art beim Turnier an der Seine. Die Britin Katie Boulter war am Donnerstag gegen Österreichs Nummer eins Anastasia Potapova im Rückwärtslaufen ebenfalls über einen kleinen Werbe-Aufsteller gestolpert. Sie kam mit dem Schrecken davon, forderte im Anschluss aber Konsequenzen. "Die Dinger müssen weg", schrieb sie in den Sozialen Netzwerken: "Gestern Abend hatte ich Glück, aber das nächste Mal vielleicht nicht mehr..."

Der Belgier Alexander Blockx hatte zuvor sein Zweitrunden-Match gegen Alex de Minaur kurzfristig absagen müssen, weil er beim Training über Abdeckungen am hinteren Rand eines Courts gestolpert und dabei umgeknickt war. Sein Trainer Ruben Bemelmans erklärte im Anschluss, auch über rechtliche Schritte gegen die Turnierveranstalter nachzudenken.

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