Emiliano Sala wechselte für die Klub-Rekordablöse von 17 Millionen Euro vom FC Nantes zu Cardiff City in die Premier League. Auf dem Weg zu seinem neuen Klub stürzte das Propeller-Flugzeug mit dem Argentinier an Bord über dem Ärmelkanal ab. Seither fehlt von ihm jede Spur. Können Spezialschiffe über sein Schicksal aufklären?
Die britische Behörde AAIB ist für Flugunfälle zuständig. Sie gab nun bekannt, dass die Suche nach Sala unter dem Wasser fortgesetzt wird. Das Spezialschiff "Geo Ocean III" ist im Suchgebiet eingetroffen und soll den Meeresboden mit Sonargeräten abtasten. Die Aktion ist für drei Tage geplant. Ein weiteres, privat finanziertes Schiff setzt die Suche in jedem Fall fort "bis das Flugzeug lokalisiert ist".
Vergangenen Mittwoch wurden an der französischen Küste zwei Sitzkissen angespült, die zu der verschwundenen Maschine gehören könnten. Dennoch gab es bisher keine weiteren Spuren. Die Suche wird durch schlechtes Wetter im Ärmelkanal erschwert und immer wieder verzögert. (heute.at)