Tierisch grausam

Festnahmen nach Elefanten-Wilderei auf Sumatra

Nur noch rund 2.500 Sumatra-Elefanten leben wild. Ihr Bestand schrumpft durch Lebensraumverlust, Wilderei und Konflikte mit Menschen.
04.03.2026, 08:37
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Bereits im Jahr 2024 wurden im Bezirk Pelalawan auf Sumatra Dutzende Elefantenkadaver mit abgetrennten Köpfen gefunden. Nun endlich dürften die Verantwortlichen für diese grausame Art der Wilderei zur Verantwortung gezogen werden. Es handelt sich um 15 Mitglieder eines organisierten Wilderer-Rings, die die vom Aussterben bedrohten Sumatra Elefanten zuerst erschießen, um ihnen dann aufgrund des Elfenbeins der Stoßzähne die Köpfe abzutrennen.

Wilderei und kein Platz

Die kleinste Elefantenart, die ausschließlich auf der indonesischen Insel Sumatra vorkommt, steht bereits sehr lange auf der "dunkelroten" Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN). Immerhin schätzt man maximal 2.800 Tiere in freier Wildbahn, da ihr Lebensraum aufgrund der Palmölplantagen mehr und mehr verschwindet. Hinzu kommt natürlich noch der Konflikt mit Einheimischen und deren Feldern.

Um die Art ein wenig besser schützen zu können, leben viele von ihnen in Patrouillen, die aber vom Menschen geführt werden - so möchte man sicherstellen, dass sich die Tiere nicht in Dörfer und menschliche Siedlungen verirren.

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