Stand-up-Paddle-Boards gehören zum Sommer wie Sonne und Badesee. Schon um wenige Hundert Euro gibt es ein vollwertiges Wasserfahrzeug. Auf Österreichs Seen und Flüssen gehören SUPs schon zum Standard-Inventar.
An einem beliebten Kärntner Badesee ist damit aber Schluss. Auf dem Goggausee in der Gemeinde Steuerberg sind fremde Boote und SUPs ausnahmslos verboten.
"Das hat sich seit Jahren nicht geändert", erklärt Bürgermeister Werner Egger (SPÖ) in der Kleinen Zeitung.
Der Grund für das Verbot liegt unter der Wasseroberfläche. Im Goggausee leben besondere Edelkrebse. Werden SUPs eingesetzt, die zuvor auf anderen Gewässern unterwegs waren, könnten Bakterien oder andere Verunreinigungen eingeschleppt werden. Das könnte das sensible ökologische Gleichgewicht des Sees stören und sich negativ auf die Krebse auswirken, so die Kleine Zeitung.
An der Regel werde sich auch in den kommenden Jahren nichts ändern. "Der See gehört nicht uns. Wir betreiben zwar das Strandbad, jedoch befindet sich der See in Privatbesitz", betont der Bürgermeister.
Für Rettungseinsätze seien dennoch alle notwendigen Vorkehrungen getroffen.