Hitzewelle in Österreich

Wasser wird knapp – jetzt drohen sogar Sperren

Die Hitzewelle setzt Kärnten immer stärker zu. In einer Region wird bereits zum Wassersparen aufgerufen, sogar Sperren sind nicht ausgeschlossen.
Österreich Heute
14.07.2026, 19:29
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Die Hitzewelle hat Kärnten fest im Griff. Vor allem in Klagenfurt zeigt sich die Entwicklung deutlich. Zwischen den 1960er- und 1990er-Jahren wurden dort im Schnitt sechs Hitzetage pro Jahr gezählt. Im Vorjahr waren es bereits 33 Tage mit mehr als 30 Grad. Heuer wurden bisher schon 23 Hitzetage registriert.

Jetzt wächst die Sorge um die Wasserversorgung. Besonders angespannt ist die Lage in Stall im Mölltal. Dort bittet die Wassergenossenschaft die Bevölkerung, keine Gärten zu gießen und keine Pools zu befüllen. Die knappen Wasserreserven sollen geschont werden.

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"Wir haben 200 Kubik-Wasservermögen in unseren Hochbehältern. So wie es derzeit ist, verbrauchen wir circa 80 Prozent am Tag und interessanterweise wird dann in der Nacht auch verbraucht, das ist zurückzuführen auf vermutlich Beregner, die auch in der Nacht laufen, oder auch die Pools wieder auffüllen", erklärt Hans Prentner, stellvertretender Obmann der Wassergenossenschaft im ORF.

Sollte sich die Lage weiter verschärfen, könnten sogar stundenweise Wassersperren notwendig werden. "Die letzte Konsequenz aus dem Ganzen wäre natürlich, dass wir vielleicht einmal abdrehen müssten, stundenweise. Aber das heißt natürlich, dass dann überhaupt nichts mehr geht. Dann gibt es kein Brauchwasser mehr und auch natürlich für die Beregner nichts mehr. Aber ich denke, die Vernunft wird siegen", sagt Prentner.

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Waldbrände

Doch nicht nur die Wasserversorgung leidet unter der anhaltenden Hitze. Auch die Natur ist zunehmend belastet. In der Nähe von Rangersdorf brach bereits ein Waldbrand aus. Laut Einsatzleiter Rene Thaler konnte durch das rasche Eingreifen der Feuerwehren Schlimmeres verhindert werden.

Die Waldbrandgefahr bleibt aber hoch. "Deswegen ist das Rauchen und offenes Feuer im Wald verboten", erinnert Thaler.

Eine Entspannung ist vorerst nicht in Sicht. Die Temperaturen bleiben hoch, nennenswerter Regen wird vorerst nicht erwartet. Deshalb bleiben Wassersparen und besondere Vorsicht in den kommenden Tagen wichtig.

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