Am 3. Februar steigt in Atlanta das Saisonfinale der NFL! Auf die Fans wartet bei Duell zwischen New England und den LA Rams eine interessante Neuerung.
Der Countdown läuft: Am 3. Februar steigt in Atlanta das Saisonfinale der NFL. Im "Super Bowl LIII" stehen sich die New England Patriots und die Los Angeles Rams gegenüber. Das Millionen-Spektakel soll aber nicht nur sportliche Höhepunkte bieten – sondern hat für die Fans am Spielfeldrand auch eine Neuerung parat.
Nämlich männliche Cheerleader. Genauer gesagt Quinton Peron und Napoleon Jinnies. Die beiden sind Mitglieder des Cheerleading-Teams der Rams und werden beim Football-Endspiel die Stimmung anheizen.
Als Jinnies von seiner Nominierung erfuhr, twitterte er begeistert: "2018 erste männliche Cheerleader in der NFL, 2019 erste männliche Cheerleader, die im Super Bowl tanzen. Ich kann nicht atmen." Peron schrieb: "Aye Napoleon, denkst du, Atlanta ist bereit für uns? ... NAHHHHHH ... WIR GEHEN ZUM SUPER BOWL!"
Peron und Jinnies haben sich durch ein knallhartes Auswahlverfahren für ihren Auftritt qualifiziert. Im vergangenen März setzten sie sich gegen hunderte andere Bewerber durch und ergatterten einen Platz im Cheerleading-Team der Rams.
Übrigens: Männliche Cheerleader haben in der NFL eigentlich eine lange Tradition. Die ersten "Profi-Anfeurerer" waren ausschließlich Männer, erstmals wurden bei einem Spiel am 2. November 1898 einstudierte Anfeuerungsrufe zum Besten gegeben.
Erst 1954 feierten tanzende Frauen bei den Baltimore Colts Premiere. Bald standen die weiblichen Cheerleader im Mittelpunkt, Männer nahmen eher "assistierende" Rollen wie Werfen und Fangen ihrer Kolleginnen ein.
Tanzen war für Männer bisher allerdings Tabu – bis zum Finale am 3. Februar. Ob Tanzlehrer Peron und Visagist Jinnies Kritik fürchten? "Wenn jemand über mich lacht, denke ich mir: Du bist nicht in dem Film Carrie. Meine Haut ist dick genug, das zu ertragen", meint Jennies. Zwei Dinge sind für die beiden übrigens verboten: Das Tragen von bauchfreien Shirts und das Verwenden von Pompons. Warum? Das wissen nur die NFL-Bosse. (heute.at)