Sport

Super-Kombination in Wengen

Heute Redaktion
14.09.2021, 03:41

Ivica Kostelic gewann die Weltcup-Super-Kombination in Wengen (SUI) nach einem Superlauf im Slalom. Bester Österreicher wurde Benjamin Raich als Siebenter. Der Live-Ticker zum Nachlesen.

Endstand:

1. Ivica Kostelic (CRO) 2:42,16 Min.

2. Beat Feuz (SUI) +0,20 Sek.

3. Bode Miller (USA) +0,45

4. Alexis Pinturault (FRA) +0,59

5. Natko Zrncic-Dim (CRO) +0,79

6. Ted Ligety (USA) +0,81

7. Benjamin Raich (AUT) +1,11

Weiter:

11. Björn Sieber (AUT) +2,11

13. Philipp Schörghofer (AUT) +2,30

14. Matthias Mayer (AUT) +2,41

15. Joachim Puchner (AUT) +2,49

20. Bernhard Graf (AUT) +2,68

21. Hannes Reichelt (AUT) +2,82

25. Max Franz (AUT) +3,15

26. Romed Baumann (AUT) +3,49

Live-Ticker:

Beat Feuz: "Kurz vor dem Ziel habe ich noch einen Fehler gemacht, das hat mich vermutlich den Sieg gekostet."

Ivica Kostelic: "Der Lauf war sehr leicht gesetzt, ich hätte nicht gedacht, dass es für den Sieg reichen wird. Das sage ich sicher nicht oft, aber es war ein perfekter Lauf. Ich bin überglücklich."

Beat Feuz (SUI): Der Abfahrtsspezialist gibt alles, doch mehrere Schnitzer kosten viel Zeit. Trotzdem beendet der Schweizer das Rennen als Zweiter. Den Sieg muss er Kostelic überlassen.

Bode Miller (USA): Ein Ausrutscher im oberen Teil kostet den US-Amerikaner mehr als eine Sekunde. Im Ziel ist sein Vorsprung komplett aufgebraucht, aber immerhin steht er am Podest - Platz zwei. Nur noch Beat Feuz steht am Start.

Adrien Theaux (FRA): Auch für den französischen Speedspezialisten geht es zurück im Klassement - Rang 14. Kostelic hat seinen Podiumsplatz.

Christof Innerhofer (ITA): Platz 12 für den Italiener. Noch ein Läufer muss hinter Kostelic landen, dann ist der Kroate am Podest.

Romed Baumann (AUT): Nichts wird es mit einem Podestplatz für den ÖSV. Baumann hat nach einem Skischuhrutscher einen "Steher" und kommt auf Rang 22 ins Ziel.

Peter Fill (ITA): Der Kastelruther fädelt ein - Ausfall!

Dominik Paris (ITA): Auch ist ein stärkerer Abfahrer - Platz 6.

Joachim Puchner (AUT): Der Speed-Spezialist tut sich schwer - Platz 12.

Benjamin Raich: "Ich bin teilweise gute Schwünge gefahren. Es waren leider schon ein paar Spuren auf der Ideallinie, da hat es mich teilweise ausgehoben."

Max Franz (AUT): Auch er fühlt sich auf Abfahrtslatten wohler - nur Rang 19.

Hannes Reichelt (AUT): Aus einem Abfahrer wird mit nur einem Training kein Slalomartist - Rang 15.

Kjetil Jansrud (NOR): Für Kostelic ist heute durchaus ein Podestplatz drinnen. Aufgrund der starken Sonneneinstrahlung wird die Piste immer weicher. Das musste auch der Norweger feststellen, der auf Platz 6 zurückfiel.

Marc Berthod (SUI): Nach einem Einfädler ist das Rennen früh zu Ende.

Silvan Zurbriggen (SUI): Für den Lokalmatador geht es weit nach hinten - nur Rang acht.

Benjamin Raich (AUT): Ein Fehler im Flachstück kostet den Pitztaler viel Schwung. Raich landet mit 1,11 Sekunden Rückstand auf Platz 5.

Matteo Marsaglia (ITA): Der Speed-Spezialist hält sich erstaunlich gut und erreicht den zwischenzeitlichen fünften Rang.

Aksel Lund Svindal (NOR): Gesundheitliche Probleme lassen keine gute Zeit zu - nur Platz 9.

Siegmar Klotz (ITA): Der Italiener reiht sich auf Rang 8 ein.

Björn Sieber (AUT): Leider nur Platz 5 für das ÖSV-Talent.

Marc Gisin (SUI): Der Schweizer fädelt ein und scheidet aus.

Ted Ligety (USA): Auch er kann Kostelic nicht gefährden und kommt nur auf Rang vier ins Ziel.

Alexis Pinturault (FRA): Der Frazose reiht sich auf Platz zwei ein.

Matthias Mayer (AUT): Der Slalom ist nicht seine Stärke, der ÖSV-Athlet fällt weit zurück - Rang 4.

Ivica Kostelic (CRO): Nach der verpatzten Abfahrt riskiert der Gesamtweltcupsieger des Vorjahres alles und verdrängt seinen Landsmann von der Spitze.

Natko Zrncic-Dim (CRO): Hier wiederum zeigt ein Slalom-Spezialist groß auf. Mit 1,51 Sekunden Vorsprung übernimmt der Kroate die Führung.

Hagen Patschneider (ITA): Im Slalom kann der Italiener offensichtlich nicht seine Stärken ausspielen - Rang 5.

Philipp Schörghofer (AUT): Mit Laufbestzeit verdrängt er Graf von Platz eins.

Bernhard Graf (AUT): Der junge Österreicher übernimmt die Führung und baut seinen Vorsprung aus.

Sandro Viletta (SUI): Der Schweizer reiht sich hinter dem Franzosen ein.

Sebastien Pichot (FRA): Der Franzose fährt ohne erkennbare Fehler zu einer Zeit von 2:45,07 Minuten.

Sebastien Pichot (FRA) ist soeben gestartet.

Der Kombi-Slalom wird vom 30. der Abfahrt - Sebastien Pichot - gestartet. Danach geht es in gestürzter Reihenfolge weiter. Als erster Österreicher wird sich Bernhard Graf als dritter Läufer einen Weg durch das Stangen-Labyrinth suchen.

Bode Miller: "Das wird ein hartes Rennen weil es warm ist und die Piste weich sein wird. Ich habe eine hohe Startnummer und muss deshalb etwas weiter weg an den Toren vorbei. Trotzdem werde ich aggressiv fahren."

Benjamin Raich: "Die Piste dürfte in einem guten Zustand sein. Der Hang ist sehr schwierig, der Lauf hätte aber noch schwieriger gesetzt sein können."

Favorit auf den Sieg ist Bode Miller, der in der Abfahrt Platz zwei belegte. Der US-Amerikaner ist bekanntlich kein schlechter Slalom-Fahrer, sofern er ins Ziel kommt. Laut ORF-Experte Thomas Sikora bietet der heutige Slalomparcours einige Tücken, die Miller zum Verhängnis werden könnten.

Herzlich Willkommen zurück im Live-Ticker. Um 14 Uhr beginnt der entscheidende Slalom-Durchgang in Wengen. Die Österreicher haben gute Chance vorne mitzumischen, gleich neun ÖSV-Athleten sind in der Abfahrt in den Top-30 gelandet.

Stand nach der Kombi-Abfahrt:

1. Beat Feuz (SUI) 1:50,45

2. Bode Miller (USA) 1:51,23

3. Adrien Theaux (FRA) 1:51,86

4. Christof Innerhofer (ITA) 1:51,87

5. Romed Baumann (AUT) 1:52,13

6. Peter Fill (ITA) 1:52,15

7. Dominik Paris (ITA) 1:52,16

8. Joachim Puchner (AUT) 1:52,18

9. Max Franz (AUT) 1:52,23

10. Hannes Reichelt (AUT) 1:52,25

Weiter:

14. Benjamin Raich (AUT) 1:52,70

17. Björn Sieber (AUT) 1:53,06

22. Matthias Mayer (AUT) 1:53,29

27. Philipp Schörghofer (AUT) 1:53,74

28. Bernhard Graf (AUT) 1:53,96

Wir unterbrechen nun die Live-Übertragung aus Wengen. Noch sieben Läufer warten am Start. Doch wie es im Moment ausschaut, sind alle neun Österreicher in den Top-30 gelandet und haben somit im Slalom eine gute Startnummer. Dieser beginnt um 14 Uhr. Wir melden uns dann rechtzeitig wieder zurück. Genießen Sie Ihre Mittagspause - Mahlzeit!

Matthias Mayer (43): Auch der Österreicher fährt sauber und darf sich über Platz 22 freuen.

Startnummer 39 bis 42: Der Italiener Siegmar Klotz lässt mit Platz 17 aufhorchen. Will Brandenburg (USA), Andreas Sander (GER) und Tin Siroki (CRO) schaffen es nicht in die Top-30. Jetzt kommt mit Matthias Mayer der letzte Österreicher.

Max Franz (38): Respektables Ergebnis für das ÖSV-Talent. Mit 1,78 Sekunden Rückstand reiht sich Franz auf Platz neun ein.

Startnummer 36 und 37: Sowohl Hagen Patscheider (ITA) als auch Christian Spescha (SUI) schaffen keine Top-20-Platzierung.

Giovanni Borsotti (35): Rang 28 für den Italiener.

Bernhard Graf (34): Der Österreicher landet auf Platz 24 und wird vermutlich im Slalom eine gute Startnummer bekommen.

Jean-Baptiste Grange (33): Da muss der Slalom-Spezialist einen Traumlauf hinlegen. 3,93 Sekunden Rückstand.

Sebastien Pichot (32): 3,63 Sekunden zurück - Platz 25.

Hannes Reichelt (31): Gar nicht so übel - Rang neun mit 1,80 Sekunden Rückstand.

Matteo Marsaglia (30): Endlich wieder einer mit einer guten Fahrt. Der Italiener reiht sich mit 2,28 Sekunden Rückstand auf Platz 13 ein.

Andreas Romar (29): Auch der Finne schafft es nicht bis ins Ziel.

Hans Olsson (28): Der Schwede rutscht im Ziel-S am Innenski aus und stürzt. Noch im Rutschen steht Olsson aber wieder auf und fährt unter Applaus ins Ziel - tolle Showeinlage, wenn sie geplant gewesen wäre.

Mirko Deflorian (27): Auch der Moldawier wird keine große Rolle spielen (5,50 Sekunden zurück).

Tim Jitloff (26): Naja, 6,78 Sekunden Rückstand...sagen wir der US-Boy hat sich bemüht.

Sandro Viletta (25): Das war nix - 3,53 Sekunden zurück und nur Platz 22. Auch Viletta hatte eine Schrecksekunde an der Minschkante, konnte den Sturz aber vermeiden.

Marc Gisin (24): Das Rennen geht weiter. Aber nur Platz 15 für den Schweizer.

Ryan Semple (23): Der Kanadier kommt bei der Minschkante schwer zu Sturz. Vor dem Sprung gerät Semple in Rücklage, es hebt ihn regelrecht aus. Er wird böse durch die Luft geschleudert und kracht hart auf die Piste, kann aber selbst wieder aufstehen und die Unfallstelle verlassen.

Aksel Lund-Svindal (22): Auch der Norweger enttäuscht, nur Platz 13 mit 2,30 Sekunden Rückstand sind eindeutig zu viel.

Ivica Kostelic (21): Jetzt sieht man, dass die Zeit von Raich gar nicht so übel ist. Kostelic ist um sieben Zehntelsekunden langsamer als der Pitztaler und momentan nur 16.

Natko Zrncic-Dim (20): Der Kroate ist der letzte Läufer kurz vor dem Ende der Top-Gruppe, jetzt kommt Landsmann Ivica Kostelic. Für Zrncic-Dim gibt's nur Platz 16.

Christof Innerhofer (19): Oben konnte der Italiener noch mit Feuz mithalten, im Ziel beträgt der Rückstand 1,42 Sekunden - Platz 4.

Kjetil Jansrud (18): Für den Norweger liefs nicht optimal - Platz 8.

Silvan Zurbriggen (17): 2,19 Sekunden Rückstand für den Schweizer.

Peter Fill (16): Der Mann aus Kastelruth reiht sich auf Platz fünf ein, gilt aber auch nicht als Slalom-Spezialist.

Benjamin Raich: "Es war eine ziemlich gute Fahrt, bis auf den Mittelteil. Im Slalom werde ich alles geben. Wenn ich den Schwung aus Adelboden mitnehme, ist noch etwas drinnen."

Didier Defago (15): Der Schweizer ist gesundheitlich angeschlagen. Das merkt man an seiner Fahrt, der Speed-Spezialist landet sogar hinter Raich und Sieber.

Thomas Mermillod Blondin (14): Der Franzose wird bei 4,69 Sekunden Rückstand heute keine große Rolle mehr spielen.

Benjamin Raich (13): Nicht gerade optimal der Lauf des Pitztalers. 2,25 Sekunden Rückstand in der Abfahrt, das wird schwer...

Adrien Theaux (12): 1,41 Sekunden Rückstand bedeuten derzeit Platz drei.

Björn Sieber (11): Die ÖSV-Nachwuchshoffnung fährt auf Platz sieben.

Romed Baumann (10): Das war nix, ein Fehler im Schlussteil wirft den Österreicher weit zurück - 1,68 Sekunden zurück.

Ted Ligety (9): 2,70 Sekunden Rückstand werden auch für den in den technischen Disziplinen starken US-Amerikaner nur schwer aufzuholen sein.

Beat Feuz (8): Was für eine Kampfansage des Lokalmatadors für die morgige Abfahrt. Mit 1:50,45 Minuten setzt der Schweizer eine neue Bestzeit.

Dominik Paris (7): Für den Italiener, der in den Speeddisziplinen daheim ist, könnten 1:52,16 Minuten zu wenig sein.

Alexis Pinturault (6): Der Franzose halst sich fast zwei Sekunden Rückstand auf.

Joachim Puchner (5): Besser ergeht es Joachim Puchner, der die Abfahrt 0,95 Sekunden hinter Miller beendet. Mal schaun, wie gut er auf den kurzen Latten unterwegs sein wird.

Philipp Schörghofer (4): Die Stärken des ÖSV-Athleten liegen eindeutig in den technischen Disziplinen. 2,51 Sekunden Rückstand kann Schörghofer deshalb im Slalom durchaus gutmachen.

Marc Berthod (3): Der erste Lokalmatador ist im Ziel, ist aber um mehr als eine Sekunde langsamer als Miller.

Bode Miller (2): Vom US-Amerikaner wird diese Zeit gleich pulverisiert.

Georgi Georgiev (1): Der Bulgare setzt mit 1:55,33 Minuten die erste Richtmarke.

Georgi Georgiev (BUL) eröffnet die Kombi-Abfahrt.

Hans Knauß ist mit seiner Kamera im Ziel angekommen. Laut dem Experten "ist es super zu fahren, es gibt aber vereinzelte Bodenwellen, die es interessant machen werden". In Kürze wird der Bewerb gestartet.

Im Vorjahr gewann Ivica Kostelic die Super-Kombi in Wengen. Auch heuer zählt der Kroate zu den Favoriten. Benjamin Raich wurde damals Fünfter, hoffentlich geht es heute ein paar Plätze vorwärts.

Möglicherweise findet in Wengen zum letzten Mal eine Super-Kombination statt. Vor sieben Jahren feierte der Bewerb am Lauberhorn seine Premiere, doch angekommen ist er bis heute nicht. In dieser Saison findet sie nur drei Mal statt. Einige Nationen, auch Österreich, wollen für den Erhalt kämpfen, denn sonst würde eine Olympia-Disziplin wegfallen.

Die Startnummern der Österreicher:

4 - Philipp Schörghofer

5 - Joachim Puchner

10 - Romed Baumann

11 - Björn Sieber

13 - Benjamin Raich

31 - Hannes Reichelt

34 - Bernhard Graf

38 - Max Franz

43 - Matthias Mayer

Benni Raich hat seit 2009 nicht mehr gewonnen. Die Super-Kombi zählte einst zu seinen Spezialdisziplinen. Beendet der Pitztaler heute seine Durststrecke? ()

Der Bewerb wird ohne den Führenden im Gesamtweltcup über die Bühne gehen. Laut Mathias Berthold wird der Salzburger vorerst nur im Slalom und im Riesentorlauf an den Start gehen. Allerdings schloss der ÖSV-Chefcoach nach dem nicht aus, dass sich dies im Laufe der Saison ändern könnte.

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