Sechs Niederlagen in den letzten zehn Spielen, drei Pleiten in Serie, zuletzt das peinliche Heim-0:2 gegen Wolfsberg, dazu meuternde Zuschauer und das Finanz-Dilemma rund um das Hanappi-Stadion - Rapid ist vorläufig am Tiefpunkt angelangt. Doch wer ist Schuld: Die Spieler? Der Trainer? Der Präsident? Das Management? Gar die Fans
Sechs Niederlagen in den letzten zehn Spielen, drei Pleiten in Serie, zuletzt , dazu meuternde Zuschauer und das Finanz-Dilemma rund um das Hanappi-Stadion – Rapid ist vorläufig am Tiefpunkt angelangt. Doch wer ist Schuld: Die Spieler? Der Trainer? Der Präsident? Das Management? Gar die Fans?
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"Der Fisch beginnt am Kopf zu stinken", bringt es "Heute"-Analytiker Frenkie Schinkels auf den Punkt. "Boss Rudi Edlinger hat derzeit nichts unter Kontrolle. Weder die Problematik mit den Fans, noch die Finanzen für ein notwendiges Stadionprojekt und schon gar nicht die sportliche Situation." Nach einem Tag Nachdenkpause soll es heute einen grün-weißen Krisengipfel geben.
Der Plan: Schöttel soll eine Schonfrist bis Winter erhalten, dann wird abgerechnet. Unabhängig davon sollen zwei Verstärkungen und ein Sportmanger kommen. "Das ist notwendig. Am dringendsten braucht Rapid einen spielstarken Sechser und einen Chef in der Abwehr. Ob die mit der aktuellen Scouting-Abteilung aber geholt werden können, ist fraglich", sagt Schinkels, der einen Typen wie Boskovic vermisst.
"Solche Leute gibt es, man muss sie nur suchen. Wenn man einen Lotto-Sechser machen will, muss man zumindest den Schein abgeben." Trainer Schöttel wirft Schinkels nur einen Fehler vor: "Er hat seinen Kader vor Saison-Beginn völlig falsch eingeschätzt, ihm zu hohe Qualität zugebilligt – die gibt es aber nicht. Im Gegenteil: Derzeit laufen in Hütteldorf Spieler herum, die müssten das Rapid-Leiberl normal im Fanshop kaufen."