Der Countdown läuft: Österreich trifft im größten Spiel der jüngeren Verbandsgeschichte im zweiten Gruppenspiel der WM auf den amtierenden Weltmeister aus Argentinien (19 Uhr). Nach dem erfolgreichen Auftakt gegen Jordanien will das ÖFB-Team auch gegen Lionel Messi und Co. überraschen. Wie die Chancen des Teams von Ralf Rangnick stehen berechnete jetzt ein Supercomputer.
Österreich geht nach dem Auftaktsieg mit reichlich Euphorie in die Begegnung. Allzu große Hoffnungen sollten sich die heimischen Fans dennoch nicht machen. Denn geht es nach den Berechnungen des Datenanbieters Opta spricht vieles für die "Albiceleste".
Der sogenannte "Supercomputer" simuliert jede WM-Partie 10.000 Mal und errechnet daraus die wahrscheinlichsten Spielausgänge. Das Ergebnis fällt aus österreichischer Sicht ernüchternd aus.
Laut Opta gewinnt Argentinien die Partie in 65,4 Prozent aller Simulationen. Besser schaut es hingegen mit einem Unentschieden aus. Die Chance eines österreichischen Punktgewinns berechnet die KI auf 20,7 Prozent. Für einen Sieg der ÖFB-Auswahl bleiben damit "nur" 13,9 Prozent Wahrscheinlichkeit.
Mit den Zahlen werden sich Alaba, Arnautovic und Co. allerdings kaum beschäftigen. Österreich reiste mit viel Selbstvertrauen nach Dallas und hat bereits bei der EM 2024 gegen die Niederlande bewiesen, dass Statistiken da sind, um sie zu widerlegen.