Der brasilianische Olympiasieger antwortete zur Verwunderung von Rainer Pariasek zunächst auf Portugiesisch. "Obrigado", richtete der Rennläufer nach den Glückwünschen des österreichischen Kult-Moderators zunächst in die Kamera. Nach einer langen Überleg-Pause wechselte er dann noch einmal die Sprache und begann plötzlich auf Englisch zu sprechen.
Als Pariasek nach seiner Zufriedenheit fragte, begann er seine Ausführung zunächst auf Englisch. "No, listen, I have not right to be down", erklärte er. Dann bemerkte der Ski-Superstar aber seinen Fauxpas – dass er bei einem deutschsprachigen Sender ein Interview gab. "Ah, Entschuldigung, das ist ja Deutsch", meinte er schmunzelnd – und wechselte dann problemlos die Sprache.
Der ORF-Anchor bat ihm an auf Englisch fortfahren zu können. Braathen lehnte jedoch ab. "Es ist eine Ehre dass ich auf einem Podest stehen kann. Nach all meinen Jahren, dass ich in dieser Position sein kann", meinte er über seine Situation.
Dann kam der charismatische Technik-Spezialist aber sofort auf seinen Freund und Tages-Sieger Atle Lie McGrath zu sprechen – der Norweger war noch bei den Olympischen Spielen der tragische Held, schied nach Halbzeitführung auf dem Weg zum Sieg aber aus. Und das nur wenige Tage, nachdem sein Opa verstorben war. "Ich fahre schon so lange mit Atle zusammen. Es ist so eine Ehre, zusammen mit meinem Freund zu kämpfen. Das ist wirklich so groß für uns. Die letzten Wochen waren wirklich schwer für ihn. Dass wir jetzt zusammen am Podest stehen, ist wirklich cool."