Die Tennis-Welt hält den Atem an. Die Filzkugel-Athleten schlittern immer tiefer in einen Manipulationsskandal. Nun meldete sich auf die Nummer 1 Novak Djokovic. Er erzählte, dass er 2006 umgerechnet knapp 144.000 Euro abgelehnt hat, um ein Match zu verlieren. "Das ist ein Verbrechen am Sport", so der Serbe.
Die Tennis-Welt hält den Atem an. Die Filzkugel-Athleten schlittern immer tiefer in einen Nun meldete sich auf die Nummer 1 Novak Djokovic. Er erzählte, dass er 2006 umgerechnet knapp 144.000 Euro abgelehnt hat, um ein Match zu verlieren. "Das ist ein Verbrechen am Sport", so der Serbe. Auch weitere Tennis-Superstars sind empört.
Vor einem Turnier in St. Petersburg habe Djokovic dieses unmoralische Angebot erhalten, um sein Erstrunden-Spiel zu verlieren. "Ich nicht persönlich angesprochen worden, aber über mein Umfeld ist das zu mir gedrungen. Natürlich habe ich das sofort abgelehnt", erklärte Djokovic gegenüber der Daily Mail.
Manipulation hat "keinen Platz im Sport"
"Für mich ist das ein Akt von Unsportlichkeit, ein Verbrechen im Sport. Ich denke, für so etwas ist kein Platz im Sport, vor allem nicht im Tennis. Ich würde immer ablehnen, aber ich kann nur für mich selbst sprechen", so der Serbe weiter.
Auch der Brite Andy Murray meldete sich zu Wort: "Leute, die in der ersten Runde rausfliegen, bekommen nur ungefähr 2.500 Euro und müssen extra dafür Anreisen. Eine Karriere dauert auch nur zehn bis zwölf Jahre, da müssen auch einige schauen, dass sie zu Geld kommen. Es ist auch sehr schwierig zu beweisen, dass jemand absichtlich ein Match verloren hat."
Federer will Namen hören
"Es ist einfach, herauszuposaunen, dass Grand-Slam-Sieger involviert sind. Ich möchte Namen hören! Erst dann kann man der Sache auf den Grund gehen. Ich kann mir das ehrlich gesagt nicht vorstellen. Je besser ein am Skandal beteiligter Spieler klassiert wäre, desto überraschter wäre ich.", wird der Schweizer Roger Federer zitiert.